Gebackener Blumenkohl mit Orangen und Haselnüssen

Gebackener Blumenkohl mit Orangen, Safran, Kokosmilch und Haselnüssen

In der Über­gangs­zeit zwi­schen zwei Jah­res­zei­ten kocht man am bes­ten mit Zuta­ten aus bei­den. Noch gibt es gute Bio-Oran­gen, schon kann man den ers­ten Blu­men­kohl im Bio­la­den kau­fen. Dass Blu­men­kohl im Back­ofen seine Koh­lig­keit ver­liert, hatte ich schon mal beschrie­ben. Wir unter­stüt­zen seine leicht süß­li­chen Aro­men durch Hasel­nussöl, Oran­gen­schale und mit Kokos­milch.

Ein gan­zer Kopf ist eine ziem­lich spek­ta­ku­läre Art, Blu­men­kohl zu ser­vie­ren. Gleich­zei­tig ist die Zube­rei­tung nar­ren­si­cher, denn auf ein paar Minu­ten zu viel im Back­ofen kommt es nicht an.

Wei­ter­le­senGeba­cke­ner Blu­men­kohl mit Oran­gen, Safran, Kokos­milch und Hasel­nüs­sen

Hummus

Kichererbsencreme (Hummus)

Kicher­erb­sen kennt man aus der ara­bi­schen Küche. Sie wer­den mit Sesam­mus zu einem Brei namens Hum­mus ver­ar­bei­tet und mit Fla­den­brot als Vor­speise gereicht. Die­ses Rezept kommt ohne Sesam aus, denn wir wol­len eine rela­tiv neu­trale Creme pro­du­zie­ren, die sich als Bei­lage zu ver­schie­de­nen Gerich­ten eig­net.

Hum­mus ist eigent­lich schnell gemacht, wenn die Kicher­erb­sen nicht so elen­dig lange ein­wei­chen und kochen müss­ten. Sie soll­ten min­des­tens über Nacht in Was­ser lie­gen und auf­quel­len. Dabei wer­den auch schon einige leicht toxi­sche Stoffe (die soge­nann­ten Lek­tine) gelöst und mit dem Ein­weich­was­ser weg­ge­schüt­tet. Der Rest der Lek­tine geht dann beim Kochen kaputt, wes­halb man gekochte Kicher­erb­sen (und übri­gens auch grüne Erb­sen und Boh­nen) beden­ken­los ver­zeh­ren kann. Rohe Kicher­erb­sen sollte man nicht essen.

Wei­ter­le­senKicher­erb­sen­creme (Hum­mus)

Safran

Safran

Safran ist nicht nur eines der teu­ers­ten Gewürze, son­dern auch eines der tückischs­ten. Aus bei­den Grün­den soll­test Du die Blü­ten­stem­pel des Küchen­kro­kus spar­sam dosie­ren: zu große Men­gen rei­ßen nicht nur Löcher in die Haus­halts­kasse, son­dern ver­sauen jedes Gericht mit einem Aroma von alter Küchen­schub­lade in einem ver­schim­mel­ten Kel­ler.

Das mit dem Küchen­schub­la­den­aroma gilt übri­gens auch für Safran von schlech­ter Qua­li­tät, der oft gar kei­ner ist. Aber davon etwas spä­ter.

Rich­tig dosiert an den rich­ti­gen Spei­sen bringt rich­tig guter Safran mit sei­nen erdi­gen, led­ri­gen und rau­chi­gen Aro­men den Gau­men zum Jubi­lie­ren.

Wei­ter­le­senSafran

Sauce Rouille

Sauce Rouille

Rouille ist eine unver­zicht­bare Zutat zur Bouil­la­baisse, der berühm­ten fran­zö­si­schen Fisch­suppe, aber auch zu ande­ren süd­fran­zö­si­schen Fisch­ge­rich­ten. Sie besteht im Wesent­li­chen aus im Mör­ser zer­stampf­tem Knob­lauch, Chili und gekoch­ten Kar­tof­feln. Dazu kom­men manch­mal Weiß­brot­krü­mel und immer Safran und Oli­venöl. Die Chi­lis und der Safran geben der Sauce eine gelb­rote Farbe. Manch­mal ver­sucht der Händ­ler auch, …

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Kaninchen a la Bouillabaisse

Kaninchen a la Bouillabaisse

Bouil­la­baisse, das ist doch diese fran­zö­si­sche Fisch­suppe – im Maga­zin der Süd­deut­schen Zei­tung las ich kürz­lich eine Varia­tion des Rezepts mit Kanin­chen, die ich unbe­dingt aus­pro­bie­ren wollte.

Abge­se­hen von den bei Spit­zen­kö­chen übli­chen Affig­kei­ten (Warum zum Teu­fel soll man genau 280g Zwie­beln neh­men, wenn das genaue Gewicht des Kanin­chens anschei­nend nicht so wich­tig ist?) und Unge­nau­ig­kei­ten (Wie viele Kar­tof­feln brau­che ich denn nun eigent­lich, um  genau 350g geschälte zu bekom­men?) war das Rezept nett beschrie­ben und ich habe es ein­fach mal nach­ge­kocht und ein klein wenig ange­passt.

Das Resul­tat ist spek­ta­ku­lär und Du wirst Ah’s und Oh’s für Deine krea­tive Inter­pre­ta­tion eines Klas­si­kers ern­ten.

Wei­ter­le­senKanin­chen a la Bouil­la­baisse