Pasta Puttanesca Ei

Pasta Puttanesca mit pochiertem Ei

Eine Put­tanesca mit pochiertem Ei ähnelt der pop­ulären Shak­shu­ka. An Shak­shu­ka hat mich immer das wenig ästhetisch ausse­hende Eiweiß gestört, das in die Tomaten­sauce gerührt wird. Bei meinem Rezept ver­mei­de ich das: Ich pochiere die Eier ohne Rühren und erhalte so eine ästhetisch befriedi­gende Verbindung von Ei und Tomate. Die Würzung der Sauce fol­gt der tra­di­tionellen Zubere­itung ein­er Puttanesca.

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Koenigsberger Klopse

Königsberger Klopse

Königs­berg­er Klopse sind ein zeitaufwändi­ges Rezept aus ein­er Zeit, als die bürg­er­liche Fam­i­lie sich eine Haushäl­terin leis­tete. Die musste dann am Son­ntag­mor­gen in die Frühmesse, damit das Mit­tagessen rechtzeit­ig auf den Tisch kam. 

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Vitello Tonnato

Vitello Tonnato

Wer auch immer auf die Idee gekom­men ist, Kalbfleisch mit ein­er Thun­fisch-Sauce zu kom­binieren: der Erfind­er des Vitel­lo Ton­na­to hat den kuli­nar­ischen Nobel­preis verdient.

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Pasta mit Wildfenchel

Pasta mit Wildfenchel (Fenchelgrün)

Manch­mal ver­helfen man­gel­nde Sprachken­nt­nisse zu kuli­nar­ischen Erkenntnissen.

Im Urlaub auf Sizilien fand sich auf der Speisekarte als Pas­ta-Gang etwas al finoc­chi­et­to sel­vati­co. Das Smart­phone habe ich beim Essen grund­sät­zlich nicht dabei, und ich bin grund­sät­zlich neugierig. Und wurde mal wieder pos­i­tiv über­rascht: Es war köstlich.

Finoc­chi­et­to oder auch finoc­chio sel­vati­co stellte sich als Wild­fenchel her­aus. Das hätte ich nie pro­biert, denn ich mag die blass­grüne Knolle nicht. Bei diesem ital­ienis­chen Gericht wird aber nicht die Knolle ver­wen­det, son­dern das Fenchel­grün. Und zwar in rauhen Mengen.

Das Blöde ist nur, dass man Wild­fenchel in Deutsch­land eigentlich nicht kaufen kann. Da kam der näch­ste Zufall: beim Kräuter­händler auf dem Markt gab es Schnit­tfenchel und der sah doch ver­dammt ähn­lich aus. Kein Wun­der, denn der Schnit­tfenchel ist die Wild­form des Gemüse­fenchels. Und eignet sich sog­ar für den Anbau im Balkonkas­ten. Nach ein paar Wochen war ein stat­tlich­er Busch herangewach­sen – und heute wurde er zur Hälfte verspeist.

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Linsen mit Grapefruit

Linsen mit Grapefruit und einem Schuss Campari

Lin­sen und Grape­fruit sind eine Kom­bi­na­tion, die sich zunächst selt­sam anhört. Aber die Lin­sen ver­tra­gen die saure und fruchtige Grape­fruit sehr gut – und wenn man mal daran denkt, dass der Schwabe einen ordentlichen Schuss Essig in seinen Lin­sen mit Spät­zle mag, kommt einem das schon nicht mehr so selt­sam vor.

Wir beto­nen die Geschmack­skom­bi noch, indem wir einen Schuss Cam­pari in das Dress­ing geben. Ja, Du hast richtig gele­sen. Die Bit­ter­noten des Cam­pari beto­nen die Frucht­noten der Grape­fruit unge­mein, ohne selb­st durchzuschmecken.

Probier’s doch ein­fach mal aus.

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Rosenkohl Salat

Rosenkohl-Salat

Kaum ist der Win­ter da, sehnt man sich nach etwas grünem. Rosenkohl bietet sich da allein schon wegen der Farbe an. Außer­dem ist er ein Gemüse, das es nur im Win­ter gibt – je käl­ter, desto bess­er, denn dann bildet sich Zuck­er in den Blättchen und sie schmeck­en nicht pen­e­trant kohlig.

Rosenkohl soll­test Du nicht zu lange kochen. Nach 10 bis 15 Minuten ist er gut, je nach Größe der Knöllchen. Trotz­dem war ich skep­tisch, ob er als Salat schmeck­en würde – er tut’s, son­st würde ich das Rezept hier nicht verbreiten.

Aber die viele Arbeit? Lohnt sich defin­i­tiv, denn so köstlich hast Du Rosenkohl noch nie gegessen.

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