Koenigsberger Klopse

Königsberger Klopse

Königs­ber­ger Klopse sind ein zeit­auf­wän­di­ges Rezept aus einer Zeit, als die bür­ger­li­che Fami­lie sich eine Haus­häl­te­rin leis­tete. Die musste dann am Sonn­tag­mor­gen in die Früh­messe, damit das Mit­tag­essen recht­zei­tig auf den Tisch kam.

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Bolognese Ragu

Ragú alla Bolognese

Ragú alla Bolo­gnese kommt, wie man leicht aus dem Namen schlie­ßen kann, ursprüng­lich aus Bolo­gna im Nor­den Ita­li­ens. Das ist ziem­lich weit vom Mit­tel­meer ent­fernt und des­halb hat auch die Küche nichts mit Mit­tel­me­er­diät zu tun.

Die schnelle Vari­ante wird mit Hack­fleisch gemacht. Doch eigent­lich ist eine Bolo­gnese ein Schmor­ge­richt, das viel Zeit braucht. Aber zum Glück nicht viel Arbeit macht.

Wei­ter­le­senRagú alla Bolo­gnese

Geschmorte Schweinebäckchen

Geschmorte Schweinebäckchen

Das Schöne an unse­rem Bio-Metz­ger ist, dass er manch­mal Fleisch an der Theke lie­gen hat, das man sonst nicht so ein­fach bekommt. Dies­mal hatte er Schwei­ne­bäck­chen. Falls Du nicht so viel Glück hast: vor­be­stel­len!

Schwei­ne­bäck­chen sind rei­nes Mus­kel­fleisch mit einen hohen Anteil an Bin­de­ge­webe und Fett. Sie eig­nen sich des­halb beson­ders gut zum Schmo­ren. Die­ses Rezept macht nicht viel Arbeit und ist des­halb auch beson­ders gut geeig­net, wenn Du für viele Gäste kochst. Einen beson­de­ren Kick geben die gerös­te­ten Man­deln, die ganz zum Schluss dazu kom­men.

Wei­ter­le­senGeschmorte Schwei­ne­bäck­chen

Erbsensuppe

Erbsensuppe wie von Oma

Erb­sen­suppe dürfte neben Schwei­ne­bra­ten und Sauer­kraut so unge­fähr das kli­schee­haft-typischste deut­sche Gericht sein, das man sich vor­stel­len kann.

Sie ist rich­tig def­tig, füllt den Magen und kommt mit einer fet­ten Wurst-Ein­lage. Sie kocht stun­den­lang in rie­si­gen Töp­fen vor sich hin, bis sie zu einem sämi­gen Brei zer­fal­len ist. Auf­ge­wärmt schmeckt sie noch mal so gut. Dazu gibt es Bier und Schnaps.

Wer jetzt kei­nen Appe­tit bekom­men hat, ist nicht mehr zu ret­ten.

Wei­ter­le­senErb­sen­suppe wie von Oma

Minestrone

Minestrone mit Pesto

Es gibt wahr­schein­lich so viele Rezepte für »Ori­gi­nal-Min­e­s­t­rone«, wie es Fami­lien in Ita­lien gibt. Die­ses hier stammt nicht aus Ita­lien, son­dern ist dem schö­nen bei Zabert-Sand­mann erschie­ne­nen Heft »Sup­pen und Ein­töpfe« ent­lehnt.

Im Grunde ist Min­e­s­t­rone nichts ande­res als eine dicke, reich­hal­tige Gemü­se­suppe. Die Zuta­ten kön­nen vari­ie­ren, aber es müs­sen viele ver­schie­dene Gemü­se­sor­ten sein – was der Gar­ten halt so her­gibt oder der Gemü­se­händ­ler im Ange­bot hat. Im Win­ter nimmt man viel­leicht etwas mehr Kohl (Broc­coli, Blu­men­kohl, Roma­nesco, Wir­sing …), im Früh­jahr kann man eine fei­nere Vari­ante mit grü­nem Spar­gel kochen, im Som­mer kom­men Erb­sen und grüne Boh­nen dazu. Man­che kochen auch ein Stück Speck oder Schwarte mit.

Mach‘ ein­fach, was Dir schmeckt!

Wei­ter­le­senMin­e­s­t­rone mit Pesto

Linseneintopf mit Kastanien

Linseneintopf mit Kastanien

Lin­sen sind eine erstaun­lich anpas­sungs­fä­hige Hül­sen­frucht. Rich­tig zube­rei­tet – und vor allem nicht zu Brei ver­kocht – sind sie eine ziem­lich deli­kate Ange­le­gen­heit und erle­ben der­zeit ihre Renais­sance auch in der geho­be­nen Küche.

Ähn­lich geht es den Kas­ta­nien, die unser­ei­ner eigent­lich nur vom Weih­nachts­markt kennt und unsere Groß­müt­ter als Arme-Leute-Essen.

Die­ses Gericht ver­eint beide mit dem medi­ter­ra­nen Aroma von Ros­ma­rin und Toma­ten.

Eine Deli­ka­tesse im Gewand simp­ler Haus­manns­kost und ganz ein­fach zuzu­be­rei­ten.

Wei­ter­le­senLinsen­ein­topf mit Kas­ta­nien

Rehkeule

Geschmorte Rehkeule mit Hagebuttensauce

Reh- oder Hirschkeule ist der klas­si­sche Fest­tags­bra­ten im Herbst und Win­ter (und viel­leicht auch eine Idee für das Weih­nachts­menü). Ähn­lich wie Lamm­keule oder andere große Bra­ten­stü­cke muss sie ziem­lich lange bei rela­tiv nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur vor sich hin schmo­ren, bis sie als zar­ter Bra­ten auf den Tisch kommt. Aber dafür macht sie wenig Arbeit und man kann sich wäh­rend der Gar­zeit um etwas ande­res küm­mern.

Du soll­test Dich von der lan­gen Zuta­ten­liste nicht abschre­cken las­sen. Die Gewürze wirst Du immer mal wie­der brau­chen – Wachol­der­bee­ren pas­sen gut zu Sauer­kraut oder Rot­kohl, die Wild­ge­würz­mi­schung lädt zum Expe­ri­men­tie­ren ein.

Hage­but­ten­mark und Johan­nis­beer­ge­leee geben der Sauce den nöti­gen Pepp und ergän­zen mit ihrer mil­den Säure den Wild­ge­schmack des Fleischs auf das Vor­treff­lichste.

Wei­ter­le­senGeschmorte Rehkeule mit Hage­but­ten­sauce