Soba-Nudelsuppe mit Zuckerschoten und Sojabohnen

Hühner- oder Gemüsebouillon mit Soba-Nudeln, Zuckerschoten und Erbsen

Eine klare Suppe mit Gemüse und Nudeln geht immer.

Diese hier ist beson­ders viel­fäl­tig zu vari­ie­ren: im Som­mer kannst Du sie mit fri­schen Erb­sen zube­rei­ten, im Win­ter mit Tief­kühl­ware. Wenn Du’s beson­ders asia­tisch möch­test, nimmst Du grüne Soja­boh­nen (»Eda­mame«). Fleisch­fres­ser machen sie mit Hüh­ner­brühe und -fleisch, Pflan­zen­fres­ser mit Gemü­se­brühe und Tofu.

Wei­ter­le­senHüh­ner- oder Gemü­se­bouil­lon mit Soba-Nudeln, Zucker­scho­ten und Erb­sen

Japanischer Spinatsalat mit Sesam

Japanischer Spinatsalat mit Sojasauce und Sesam

Das schöne an der japa­ni­schem Küche ist, dass sie eigent­lich nur wenige unter­schied­li­che Gewürze ver­wen­det. Wenn man erst ein­mal eine ordent­li­che Soja­sauce, Reis­essig und Mirin, viel­leicht auch noch ein paar Tüt­chen Instant-Dashi im Schrank hat, braucht man fast nicht mehr ein­kau­fen zu gehen.

Auch die­ser Spi­natsa­lat passt in die mini­ma­lis­ti­sche Art zu kochen, denn er kommt mit nur drei Zuta­ten aus: Spi­nat, Sesam und Soja­sauce. Die soll­ten aller­dings von aller­bes­ter Qua­li­tät sein.

Wei­ter­le­senJapa­ni­scher Spi­natsa­lat mit Soja­sauce und Sesam

Rindsfilet mit Zitrone, Kapern und Sardellen

Rindsfilet mit Zitrone, Kapern und Sardellen

Der Öster­rei­cher an sich ist ja bekannt dafür, dass er Rind­fleisch gerne kocht und zu Tafel­spitz ver­ar­bei­tet. Dass man auch Rin­der­fi­let in einem höchst unge­wöhn­lich gewürz­ten Sud kochen kann, ent­deckte ich ein einem Buch der Brü­der Obauer.

Auch weni­ger expe­ri­men­tier­freu­dige Gemü­ter soll­ten sich durch die Sar­delle nicht abschre­cken las­sen: sie schmeckt über­wie­gend sal­zig, kei­nes­wegs fischig und erfüllt damit einen ähn­li­chen Zweck wie Fish­sauce bei süd­ost­asia­ti­schen Gerich­ten.

Auch die übri­gen Zuta­ten zum Würz­sud erge­ben kei­nen in sei­nen Ein­zel­aro­men dif­fe­ren­zier­ba­ren Geschmack, son­dern einen ziem­lich über­wäl­ti­gen­den Gesamt­ein­druck.

Wei­ter­le­senRinds­fi­let mit Zitrone, Kapern und Sar­del­len

Glasierte Entenbrust mit Sternanis, Zimt, Orangenschale und Honig

Glasierte Entenbrust mit Sternanis, Zimt, Orangenschale und Honig

Enten­brust ist ein erstaun­lich wan­del­ba­res Stück Fleisch, das sich in vie­len Geschmacks­va­ria­tio­nen ver­ar­bei­ten lässt. Wir alle ken­nen die knusp­rige (lei­der meist zu Tode frit­tierte), in Schei­ben geschnit­tene Vari­ante beim Bil­lig-Asia­ten. Durch die hier vor­ge­stellte Methode wird die Fett­schicht, die beim leben­den Tier unter der Haut dafür sorgt, dass das arme Viech nicht friert, voll­stän­dig eli­mi­niert, die Haut knusp­rig und das Fleisch trotz­dem nicht tro­cken.

Die thai­län­disch inspi­rierte Gla­sur aus man­cher­lei Gewür­zen har­mo­niert trotz (oder wegen?) ihrer schier unglaub­li­chen Aro­men­fülle und der Süße des Honig her­vor­ra­gend mit dem kräf­ti­gen Fleisch­ge­schmack der Ente.

Du soll­test aller­dings Geduld mit­brin­gen, denn Fast­food ist das hier defi­ni­tiv nicht.

Wei­ter­le­senGla­sierte Enten­brust mit Stern­anis, Zimt, Oran­gen­schale und Honig

Auberginensalat mit Sesamsauce

Warmer Auberginen-Salat mit Sesamsauce

Auch wenn es über­ra­schend klingt: Auber­gi­nen gibt es nicht nur in Grie­chen­land und Ita­lien, son­dern auch in Japan. Und sie pas­sen ganz wun­der­bar zu japa­ni­schen Gewür­zen und der eher zurück­hal­ten­den Würz­kul­tur, die mög­lichst den Eigen­ge­schmack der Zuta­ten zur Gel­tung bringt.

Die in Japan ver­wen­de­ten Auber­gi­nen sind viel klei­ner als die dicken run­den Bol­len, die man meist auf unse­ren Märk­ten bekommt. Das Foto bei der Zuta­ten­liste ist kein Pho­to­shop-Job: die Früchte sind wirk­lich nur so groß wie der Griff eines gro­ßen Mes­sers. Sie haben weni­ger Kerne und etwas fes­te­res Frucht­fleisch. Du kannst auch euro­pä­isch große Auber­gi­nen ver­wen­den, soll­test dann aber die Kerne ent­fer­nen.

Wei­ter­le­senWar­mer Auber­gi­nen-Salat mit Sesam­sauce

Japanischer Rindfleisch-Kartoffeltopf

Geschmortes Rindfleisch mit Kartoffeln und Zwiebeln

Bei Rind­fleisch mit Kar­tof­feln und Zwie­beln denkt man nicht unbe­dingt an japa­ni­sches Essen, doch han­delt es sich um ein tra­di­tio­nel­les Rezept, das in vie­len Fami­lien auf den Tisch kommt. Man könnte es als eine Art Fleisch-Kar­tof­fel-Ein­topf bezeich­nen. Die Beson­der­heit besteht in der Zube­rei­tung und natür­lich in den Gewürz­saucen, die dem Gericht eine wür­zig-süße Note geben.

Aber keine Sorge: die Zuta­ten bekommst Du im Asia-Regal jedes halb­wegs aus­ge­stat­te­ten Super­markts. Und die Zube­rei­tung ist schnell und ein­fach erle­digt. Ledig­lich ein schar­fes Mes­ser ist abso­lut not­wen­dig, um schön dünne Fleisch-Scheib­chen zu schnei­den, wobei auch ein klei­ner Trick hilft.

Wei­ter­le­senGeschmor­tes Rind­fleisch mit Kar­tof­feln und Zwie­beln

Gedämpfter Lachs mit Frühlingszwiebeln und Zitronensauce

Gedünsteter Lachs mit Limonen-Sojasauce und Frühlingszwiebeln

Japa­ni­sche Küche hat mehr zu bie­ten als »nur« Sushi und ist viel ein­fa­cher als man denkt. Hier ist ein Rezept, das alles ver­eint, was für mich die japa­ni­sche Küche aus­macht: fri­sche Zuta­ten, spar­same Würze und eine Aro­men­kom­bi­na­tion, die den natür­li­chen Eigen­ge­schmack der ein­zel­nen Zuta­ten her­vor­hebt. Und im Unter­schied zu Sushi muss man nicht hun­dert Jahre üben, bis man das Gericht hin­kriegt.

Die Zuta­ten gibt es in jedem halb­wegs gut sor­tier­ten Super­markt. Sie sind auch nicht so super­spe­zi­ell, dass Du sie für nichts ande­res ver­wen­den kannst. Nur bei der Soja­sauce würde ich dazu raten, wirk­lich japa­ni­sche zu ver­wen­den, da chi­ne­si­sche anders schmeckt.

Wei­ter­le­senGedüns­te­ter Lachs mit Limo­nen-Soja­sauce und Früh­lings­zwie­beln

Entenbrust mit Teriyaki Sauce

Entenbrust mit einer Art Ingwer-Teriyaki-Sauce

Teri­yaki-Sauce ist eine ziem­lich uni­ver­sale Ergän­zung zu aller­hand gebra­te­nem oder gegrill­ten Fleisch oder Fisch. Sie ist süß-wür­zig und umgibt das Fleisch wie ein wür­zig-kleb­ri­ger Man­tel.

Man kann Teri­yaki-Sauce fer­tig kau­fen. Man muss es aber nicht, denn sie ist ohne Pro­bleme schnell selbst her­ge­stellt. Nor­ma­ler­weise braucht man ein paar Zuta­ten, die nicht ganz ein­fach auf­zu­trei­ben sind. Du kannst sie aber auch zube­rei­ten, wenn Du kei­nen japa­ni­schen Spe­zia­li­tä­ten­la­den in der Nähe hast.

Die hier vor­ge­stellte Vari­ante ist sozu­sa­gen die ver­west­lichte Ver­sion mit Zuta­ten, die Du eigent­lich in jedem bes­se­ren Super­markt bekom­men soll­test und des­halb nur eine Art Teri­yaki-Sauce.

Wei­ter­le­senEnten­brust mit einer Art Ing­wer-Teri­yaki-Sauce

Zwetschgen-Gurken-Salat

Gurken-Salat mit Zwetschgen

Es ist gar nicht so ein­fach, Rezepte zu fin­den, in denen Zwetsch­gen nicht süß ver­ar­bei­tet wer­den.

Auf dem Markt ist die Zwetsch­gen­sai­son im vol­len Gang und die Rezept­samm­lun­gen quel­len gera­dezu über mit Emp­feh­lun­gen für den bes­ten Zwetsch­gen­ku­chen. Nichts gegen Kuchen. Oder Zwetsch­gen­knö­del. Oder Chut­ney. Aber das kann doch nicht das Ein­zige sein, was man aus Zwetsch­gen machen kann.

Nach län­ge­rem Suchen bin ich in einem alten »Essen & Trinken«-Heft fün­dig gewor­den. Es ist ein­fach und schnell zube­rei­tet, muss dann aber einige Zeit zie­hen, bis sich die süß­lich-sau­ren Zwet­schen, die bit­ter-herbe Gurke und das scharf-sal­zige Dres­sing zu einem har­mo­ni­schen Gan­zen ver­bun­den haben.

Wei­ter­le­senGur­ken-Salat mit Zwetsch­gen

Vietnamesischer Crepe

Vietnamesischer Crepe mit Schweinehack und Garnelen

Die fran­zö­si­schen Kolo­nia­lis­ten Viet­nams woll­ten auch im fer­nen Asien nicht auf ihr gewohn­tes Essen ver­zich­ten und haben ihre eige­nen Rezepte mit gebracht. Nach dem Ende der Kolo­ni­al­zeit haben die krea­ti­ven und expe­ri­men­tier­freu­di­gen Viet­na­me­sen viele Anre­gun­gen auf­ge­nom­men und in ihre eigene Küche inte­griert.

Dabei sind so skur­rile Dinge ent­stan­den wie viet­na­me­si­sche Fleisch­wurst in Bana­nen­blatt-Umhül­lung oder Reis­mehl-Baguette. Aber auch eine Art wür­zi­ger, mit vie­ler­lei Köst­lich­kei­ten gefüll­ter Crepe aus Reis­mehl­teig. Man bekommt ihn auf der Straße oder auf dem Markt, wo er auf Mini-Gas­ko­chern oder Holz­kohle-Her­den in Per­fek­tion zube­rei­tet wird.

Natür­lich geht’s auch auf einem nor­ma­len Herd. Die Zuta­ten sind nicht beson­ders schwer zu krie­gen, Du bekommst sie ganz gut im Super­markt. Reis­mehl und fri­schen Kori­an­der gibt’s im Asi­a­la­den.

Wei­ter­le­senViet­na­me­si­scher Crepe mit Schwei­ne­hack und Gar­ne­len