Spargel mit Tomatenvinaigrette

Tomatenvinaigrette zu Spargel

Im Unter­schied zu manchem Tra­di­tion­al­is­ten bin ich der Mei­n­ung, dass Spargel dur­chaus einen charak­ter­volleren Gegen­part verträgt als die ewige Sauce Hol­landaise – zum Beispiel einen ordentlichen Schuss Säure.

Der Reiz dieses Rezepts liegt im dop­pel­ten Kon­trast zwis­chen dem süßen und heißen Spargel und der säuer­lichen und kalten Sauce.

Für’s Kochen hat das die Kon­se­quenz, dass Du die Vinai­grette fer­tig haben musst, wenn der Spargel gar ist. Son­st wird’s lauwarmer Spargel-Tomat­en-Salat. Der ist zwar auch nicht schlecht, aber ein biss­chen rei­zlos­er.

Spinatsalat mit Farfalle

Spinatsalat mit Farfalle, Parmesan und gebackenem Ricotta

Der Früh­ling bringt den ersten frischen hiesi­gen Salat­spinat auf den Markt.

Spinat ist bekan­nt als Schreck­en der Kind­heit. Weniger bekan­nt ist, dass er als Salat wun­der­bar leck­er ist. Spinat­salat machst Du aus den frischen kleinen Blät­tern, die im Früh­jahr bis Früh­som­mer geer­net wer­den. Die großen dunkel­grü­nen Blät­ter schmeck­en auch sehr gut, aber halt nur gegart als Gemüse.

Spinat­salat wird auch die frühkindlich Geschädigten überzeu­gen, bei denen die von Mut­ti aufgezwun­gene grüne Pampe bleibende Schä­den hin­ter­lassen hat. Und außer­dem ist er auch noch schnell gemacht.

Ossobucco mit Risotto Milanese

Ossobuco

Dem beken­nen­den Alles­fress­er läuft schon beim Namen das Wass­er im Mund zusam­men: Ossobu­co. Schon wie das klingt! Fleisch! Langsam gegartes, köstlich­es, auf der Zunge zerge­hen­des Fleisch! Bestreut mit ein­er selb­st­gemacht­en Gre­mo­la­ta. Und dazu Risot­to … Ach Ital­ien, Du hast es bess­er!

Schnelle Küche ist Ossobu­co defin­i­tiv nicht, aber auch nicht aufwändig. Nach ein paar Minuten Vor­bere­itung kannst Du das Fleisch für ein paar Stun­den sich selb­st über­lassen. Es schmort langsam vor sich hin, wird dabei immer zarter, ohne dass Du Dich darum küm­mern musst und ist damit der ide­ale Begleit­er zu Risot­to oder Ähn­lichem, das Deine Aufmerk­samkeit fordert.

A pro­pos Aufmerk­samkeit: Auch falls Du mal das Bedürf­nis haben soll­test, jeman­den mit Deinen Kochkün­sten zu beein­druck­en, ist Ossobu­co per­fekt. Ein­er­seits eignet es sich sowieso zum Angeben, ander­er­seits kannst Du während der lan­gen Schmorzeit alles andere vor­bere­it­en, auch noch duschen und Deine Aufmerk­samkeit ganz der oder dem Angeschwärmten wid­men …

Sauce Rouille

Sauce Rouille

Rouille ist eine unverzicht­bare Zutat zur Bouil­l­abaisse, der berühmten franzö­sis­chen Fis­chsuppe, aber auch zu anderen süd­franzö­sis­chen Fis­chgericht­en. Sie beste­ht im Wesentlichen aus im Mörs­er zer­stampftem Knoblauch, Chili und gekocht­en Kartof­feln. Dazu kom­men manch­mal Weißbrotkrümel und immer Safran und Olivenöl. Die Chilis und der Safran geben der Sauce eine gel­brote Farbe. Manch­mal ver­sucht der Händler auch,

Kaninchen a la Bouillabaisse

Kaninchen a la Bouillabaisse

Bouil­l­abaisse, das ist doch diese franzö­sis­che Fis­chsuppe – im Mag­a­zin der Süd­deutschen Zeitung las ich kür­zlich eine Vari­a­tion des Rezepts mit Kan­inchen, die ich unbe­d­ingt aus­pro­bieren wollte.

Abge­se­hen von den bei Spitzenköchen üblichen Affigkeit­en (Warum zum Teufel soll man genau 280g Zwiebeln nehmen, wenn das genaue Gewicht des Kan­inchens anscheinend nicht so wichtig ist?) und Unge­nauigkeit­en (Wie viele Kartof­feln brauche ich denn nun eigentlich, um  genau 350g geschälte zu bekom­men?) war das Rezept nett beschrieben und ich habe es ein­fach mal nachgekocht und ein klein wenig angepasst.

Das Resul­tat ist spek­takulär und Du wirst Ah’s und Oh’s für Deine kreative Inter­pre­ta­tion eines Klas­sik­ers ern­ten.

Spaghetti Tomaten Mozzarella Basilikum

Spaghetti mit Tomaten und Mozzarella

Auch wenn die Wet­ter­vorher­sage heute ziem­lich dunkel aussieht – der näch­ste Som­mer kommt bes­timmt. Als Vorgeschmack und Anre­gung für die Fan­tasie schon mal ein typ­is­ches Som­merg­ericht – leicht, bekömm­lich und ohne großen Aufwand zubere­it­et.

Couscous mit Gemüse

Couscous mit Gemüse

Cous­cous kann man eigentlich immer essen. Im Win­ter wärmt er Kör­p­er und Seele, und auch zum Som­mer passt er gut, denn das Rezept kommt ja aus ein­er Gegend, in der es im Som­mer ziem­lich heiß ist. Cous­cous im engeren Sinn ist eigentlich nur eine Art Weizen­gries, aber der Begriff wird nor­maler­weise auch für das kom­plette Gericht ver­wen­det.