Bolognese Ragu

Ragú alla Bolognese

Ragú alla Bolo­gnese kommt, wie man leicht aus dem Namen schlie­ßen kann, ursprüng­lich aus Bolo­gna im Nor­den Ita­li­ens. Das ist ziem­lich weit vom Mit­tel­meer ent­fernt und des­halb hat auch die Küche nichts mit Mit­tel­me­er­diät zu tun.

Die schnelle Vari­ante wird mit Hack­fleisch gemacht. Doch eigent­lich ist eine Bolo­gnese ein Schmor­ge­richt, das viel Zeit braucht. Aber zum Glück nicht viel Arbeit macht.

Wei­ter­le­senRagú alla Bolo­gnese

Geschmorte Schweinebäckchen

Geschmorte Schweinebäckchen

Das Schöne an unse­rem Bio-Metz­ger ist, dass er manch­mal Fleisch an der Theke lie­gen hat, das man sonst nicht so ein­fach bekommt. Dies­mal hatte er Schwei­ne­bäck­chen. Falls Du nicht so viel Glück hast: vor­be­stel­len!

Schwei­ne­bäck­chen sind rei­nes Mus­kel­fleisch mit einen hohen Anteil an Bin­de­ge­webe und Fett. Sie eig­nen sich des­halb beson­ders gut zum Schmo­ren. Die­ses Rezept macht nicht viel Arbeit und ist des­halb auch beson­ders gut geeig­net, wenn Du für viele Gäste kochst. Einen beson­de­ren Kick geben die gerös­te­ten Man­deln, die ganz zum Schluss dazu kom­men.

Wei­ter­le­senGeschmorte Schwei­ne­bäck­chen

Linseneintopf mit Kastanien

Linseneintopf mit Kastanien

Lin­sen sind eine erstaun­lich anpas­sungs­fä­hige Hül­sen­frucht. Rich­tig zube­rei­tet – und vor allem nicht zu Brei ver­kocht – sind sie eine ziem­lich deli­kate Ange­le­gen­heit und erle­ben der­zeit ihre Renais­sance auch in der geho­be­nen Küche.

Ähn­lich geht es den Kas­ta­nien, die unser­ei­ner eigent­lich nur vom Weih­nachts­markt kennt und unsere Groß­müt­ter als Arme-Leute-Essen.

Die­ses Gericht ver­eint beide mit dem medi­ter­ra­nen Aroma von Ros­ma­rin und Toma­ten.

Eine Deli­ka­tesse im Gewand simp­ler Haus­manns­kost und ganz ein­fach zuzu­be­rei­ten.

Wei­ter­le­senLinsen­ein­topf mit Kas­ta­nien

Tomatensauce Salsicce

Pasta mit Salsicce-Tomaten-Sauce

Wenn Dir die Zeit für eine Bolo­gnese fehlt, pro­biere doch mal eine Toma­ten­sauce mit Sal­sicce.

Sal­sicce sind ita­lie­ni­sche Brat­würst­chen, die meist scharf gewürzt sind. Bekannt ist auch die Vari­ante mit Fen­chel – jeder ita­lie­ni­sche Metz­ger macht sie anders und schwört, dass seine Ver­sion die ori­gi­nale ist.

In Stü­cke geschnit­ten und mit einem süß­lich abge­schmeck­ten Toma­ten­sugo gekocht erge­ben Sal­sicce eine schnelle und köst­li­che Sauce zu Pasta.

Wei­ter­le­senPasta mit Sal­sicce-Toma­ten-Sauce

Estragonhuhn

Estragon-Huhn

Huhn in Estra­gon-Sauce zählt ohne Frage zu den Klas­si­kern der fran­zö­si­schen Küche. Und so sind auch die Zuta­ten: jede Menge unter­schied­li­ches Zeug, But­ter und Sahne. Leichte Küche ist das nicht, aber das muss ja nicht sein.

Auch wenn sich die Zuta­ten- und Zube­hör­lis­ten ein­drucks­voll lang lesen: alles bekommst Du auch in Deutsch­land im Super­markt umd die Ecke, und beson­ders schwie­rig ist das Rezept nicht.

Du musst nur eine ordent­li­che Menge Estra­gon ver­ar­bei­ten, und zwar fri­schen. Mit getrock­ne­tem Kraut wird’s nur halb so gut.

Wei­ter­le­senEstra­gon-Huhn

Rote Linsen mit Vanille

Rote-Linsen-Suppe mit Vanille und Kreuzkümmel

Rote Lin­sen haben einen mil­den nus­si­gen Geschmack, der mit vie­len ande­ren Aro­men vor­treff­lich har­mo­niert. Außer­dem wer­den sie ohne Ein­wei­chen schnell gar und sind damit wun­der­bar für ein see­len­wär­men­des Abend­essen nach einem har­ten Büro­tag geeig­net. Oder nach der Uni, wenn Du mit Kochen dran bist und die WG schon hung­rig an der Küchen­tür her­um­lun­gert.

Du musst nur auf­pas­sen, dass Du die Aro­men gut aus­ba­lan­cierst und nicht über­treibst – beson­ders die Vanille kann ein ziem­lich pene­tran­tes Par­füm abge­ben. Sei des­halb anfangs lie­ber etwas zurück­hal­tend mit den Gewür­zen.

Wei­ter­le­senRote-Lin­sen-Suppe mit Vanille und Kreuz­küm­mel

In Rotwein geschmortes Rinderherz

Rinderherz in Rotwein geschmort

Man muss keine Inne­reien mögen, um Rin­der­herz lecker zu fin­den. Es ist viel zu schade, diese ver­kannte Deli­ka­tess an Hunde und Kat­zen zu ver­füt­tern. Aber lei­der selbst beim guten Metz­ger ist es nur sehr sel­ten zu bekom­men. Wenn Ihr also ein­mal eins seht: sofort zuschla­gen – wegen der man­geln­den Nach­frage ist es meis­tens ziem­lich preis­wert.

Bekann­ter­ma­ßen ist das Herz ein Mus­kel, der stän­dig in Bewe­gung ist. Das Resul­tat ist dunk­les, äußerst fein­fas­ri­ges, prak­tisch fett­freies Fleisch, das nur von weni­gen Seh­nen und eini­gen dicken Adern durch­zo­gen ist, die man am bes­ten vom Metz­ger ent­fer­nen lässt. Man kann das zwar auch ohne chir­ur­gi­sche Kennt­nisse selbst machen, aber die Mühe lohnt sich eigent­lich nicht.

Herz kann sehr viel­fäl­tig zube­rei­tet wer­den und ist das ein­zige mir bekannte Fleisch, das sowohl geschmort und kurz gebra­ten gut schmeckt. Das Ein­fachste sind Schmor­ge­richte: Du kannst prak­tisch in jedem Rezept das Rind­fleisch durch in Stü­cke geschnit­te­nes Herz erset­zen. Aber auch als Steak mun­det es ganz vor­züg­lich, wenn Du es nur kurz bei gro­ßer Hitze in die Pfanne oder auf den Grill legst. Es sollte innen noch rosa sein, sonst wird’s zur Schuh­sohle.

Wei­ter­le­senRin­der­herz in Rot­wein geschmort