Kohlrabi-Cremesuppe mit Erbsen-Pesto

Kohlrabi-Cremesuppe mit Erbsen-Pesto

Die Kohl­rabi hat es ver­dient, aus ihrem Schat­ten­da­sein als unspek­ta­ku­lä­res Gemüse befreit zu wer­den und ein­mal die Haupt­rolle zu spie­len. Als Kohl­rabi-Creme­suppe ver­ar­bei­tet, vor­sich­tig mit weni­gen Gewür­zen abge­schmeckt, kommt ihr mild-nus­si­ger, leicht süß­li­cher Geschmack voll zur Gel­tung.

Der Knal­ler aber ist das Erb­sen-Pesto, das an sich schon spek­ta­ku­lär ist. Die Kom­bi­na­tion mit der fast wei­ßen Kohl­rabi-Creme­suppe erfreut Auge und Gau­men, so dass man sich wünscht, der Som­mer ginge nie vor­über.

Wei­ter­le­senKohl­rabi-Creme­suppe mit Erb­sen-Pesto

Muscheln in Weißweinsud

Muscheln in Weißweinsud

Muscheln leben im und vom Meer­was­ser – je bes­ser ihr Lebens­raum, desto bes­ser schme­cken sie. Fran­zo­sen schwö­ren auf Muscheln aus der Bre­ta­gne, unser­ei­ner bekommt sie in sehr guter Qua­li­tät von den nord­frie­si­schen Inseln.

In den Win­ter­mo­na­ten ist das Meer­was­ser käl­ter und sauer­stoff­rei­cher als im Som­mer, die klei­nen Tier­chen füh­len sich wohl und wir freuen uns, dass es bei uns in den Mona­ten mit »r« am Ende tra­di­tio­nel­ler­weise Muscheln zu kau­fen gibt. Frü­her mag dabei auch noch die Kühl­kette eine Rolle gespielt haben, denn Muscheln ver­der­ben leicht.

Muscheln kauft man lebend. Lebende Tiere erkennst Du daran, dass sie geschlos­sen sind und sich erst beim Zwi­schen­la­gern in kal­tem Was­ser leicht öff­nen und schlie­ßen. Tier­chen, die vor­her schon offen sind, sind bereits eine unkon­trol­lier­bare Zeit tot und könn­ten ver­dor­ben sein. Wirf sie weg. Das glei­che gilt für wel­che mit beschä­dig­ten Scha­len. Wenn Du mehr als zwei oder drei Muscheln pro Kilo weg­wer­fen musst, soll­test Du den Fisch­händ­ler wech­seln. Nach dem Kochen ist es übri­gens umge­kehrt: jetzt sind die guten Muscheln offen und die ver­dor­be­nen noch geschlos­sen.

Wenn Du sie nicht gerade frisch vom Kut­ter kaufst, sind Muscheln küchen­fer­tig im Han­del. Du musst Sie nur noch in kal­tem Was­ser durch­spü­len, um wirk­lich die letz­ten Sand­reste weg zu krie­gen und die ver­dor­be­nen aus­sor­tie­ren. Dann dau­ert es nur noch wenige Minu­ten bis zu einem köst­li­chen leich­ten Mahl.

Wei­ter­le­senMuscheln in Weiß­wein­sud