Hessischer Schmandkuchen

Hessischer Schmandkuchen

Sonn­tags laden sich bei uns alle mög­li­chen Gäste selbst zum Kaf­fee­trin­ken ein – wie viele es wer­den, weiß man nicht so genau. Damit für alle genug Kuchen da ist, backe ich gerne ein Blech Schman­dku­chen. Der macht nicht so viel Arbeit und schmeckt auch noch am nächs­ten Tag.

Wei­ter­le­senHes­si­scher Schman­dku­chen

Gebrannte Mandeln im Vergleich: Links mit Rohrzucker, rechts mit weißem Zucker

Gebrannte Mandeln: mit oder ohne Schale?

Wie man gebrannte Man­deln ganz ein­fach sel­ber macht, habe ich ja schon beschrie­ben. Natür­lich habe ich die Methode nicht selbst erfun­den, son­dern mich an den vie­len Rezep­ten ori­en­tiert, die man so fin­den kann. Meis­tens wer­den dort unge­schälte Man­deln ver­wen­det. Schme­cken unge­schälte Man­deln wirk­lich bes­ser als geschälte? Ich habe es aus­pro­biert und bei der Gele­gen­heit gleich mit getes­tet, wie sich unter­schied­li­che Zucker­ar­ten aus­wir­ken.

Wei­ter­le­senGebrannte Man­deln: mit oder ohne Schale?

Frikadellen Buletten Fleischküchle

Improvisierte Kalbfleischfrikadellen

Eigent­lich sollte es Man­gold­rou­la­den geben. Lecker gefüllt mit Kalbs­hack, gewürzt mit einer Prise Zimt, schön auf­ge­lo­ckert mit gekoch­tem Reis. Eigent­lich.

Dum­mer­weise habe ich den Man­gold zu lange blan­chiert und mir sind alle Blät­ter ein­ge­ris­sen. War also nix mit Man­gold­röll­chen. Impro­vi­sa­tion war ange­sagt.

Also habe ich den Man­gold ein­fach zur Gemü­se­bei­lage erklärt. Und das Hack­fleisch vom Kalb zu Kalbs­fri­ka­del­len ver­ar­bei­tet. Der Reis hatte dabei noch einen sehr span­nen­den posi­ti­ven Neben­ef­fekt, denn dank ihm ent­stand eine sehr deli­kate knusp­rige Kruste. Defi­ni­tiv etwas, das ich mal mit Plan wie­der­ho­len werde. Und die Man­gold­röll­chen gibt’s irgend­wann mal bei einer ande­ren Gele­gen­heit.

Wei­ter­le­senImpro­vi­sierte Kalb­fleisch­fri­ka­del­len

Leber mit Balsamico-Kirsch-Zwiebel-Marmelade

Kalbsleber mit Balsamico-Kirschen

Leber ist so eine Sache. Man­che lie­ben sie, andere schüt­teln sich und wen­den sich mit Grau­sen ab. Bekeh­rungs­ver­su­che haben kei­nen Zweck, und auch mit die­sem Rezept wirst Du kei­nen Inne­reien-Pho­bi­ker davon über­zeu­gen, den Wider­stand auf­zu­ge­ben.

Wer aber Leber mag, kennt die klas­si­sche Kom­bi­na­tion mit Zwie­beln und Äpfeln (gerne auch »Leber Ber­li­ner Art« genannt). In Ita­lien wird die Leber auf »vene­zia­ni­sche Art« gerne mit einem Schuss Bal­sa­mico zube­rei­tet. Bei­den ist die Erkennt­nis zuei­gen, dass sich kräf­ti­ger Fleisch­ge­schmack mit einer süß­lich-sau­ren Sauce har­mo­nisch ergänzt.

Hier kommt eine Vari­ante mit einer Mar­me­lade aus getrock­ne­ten Kir­schen, Bal­sa­mico und Scha­lot­ten. Und allen Inne­reien-Has­sern zum Trost: mit kurz­ge­bra­te­nen Strei­fen vom Lamm oder Wild schmeckt sie auch her­vor­ra­gend.

Wei­ter­le­senKalbs­le­ber mit Bal­sa­mico-Kir­schen

Zimt-Kardmom-Schnecken

Hefeschnecken mit Zimt-Butter-Füllung

Der Duft von But­ter, Zimt, Zucker und Hefe lässt uns das Was­ser im Mund zusam­men lau­fen und die graue Kälte vor dem Fens­ter ver­ges­sen. Mit einer Tasse Kaf­fee oder Tee und ein paar Hefe­schne­cken bekämp­fen wir selbst den übels­ten Herbst­blues.

Man merkt dem Rezept an, dass es nicht nur aus Skan­di­na­vien kommt (lange kalte Win­ter!), son­dern auch aus einer ande­ren Zeit: die Män­ner sind draus­sen zum Holz­ha­cken, die Frauen haben den Ofen geschürt und ver­brin­gen ihre Tage in der Küche. Das soll jetzt nicht anti­eman­zi­pa­to­ri­sche Res­sen­ti­ments wecken, son­dern ein Hin­weis sein: 5-Minu­ten-Küche ist das hier nicht.

Aber das Ergeb­nis ist jede Mühe wert.

Wei­ter­le­senHefe­schne­cken mit Zimt-But­ter-Fül­lung