Lachsforelle mit Radieschensalat-

Lachsforelle mit Radieschensalat

Wenn die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen, möchte man leich­ter und fri­scher essen. Im Gar­ten rei­fen die Radies­chen (wer kei­nen Gar­ten hat, fin­det jetzt gute Radies­chen auch auf dem Markt oder im Gemü­se­la­den), Ret­tich und Gurke pas­sen auch in die Sai­son.

Wir machen einen lecke­ren Salat dar­aus und ser­vie­ren Lachs­fo­relle dazu. Im Rezept wird sie in der Pfanne gebra­ten, wer’s beherrscht, kann den Fisch aber gerne auch gril­len.

Wei­ter­le­senLachs­fo­relle mit Radies­chen­sa­lat

Gegrillter Radicchio

Gegrillter Radicchio

Radic­chio zu gril­len, mag manch einem so selt­sam vor­kom­men wie Salat im Ofen zu schmo­ren. Wenn man sich aber mal klar­macht, dass Radic­chio mit Chi­co­rée ver­wandt ist, erscheint die Idee nicht mehr ganz so absurd. In vie­len ita­lie­ni­schen Rezep­ten wird Radic­chio warm zube­rei­tet und gerne mit Oli­venöl und Knob­lauch kom­bi­niert.

Hier stelle ich eine Zube­rei­tungs­va­ri­ante ohne Knob­lauch, aber dafür mit Oli­venöl und Zitro­nen­saft vor. Die Säure des Zitro­nen­safts balan­ciert die leich­ter Bit­ter­keit des Radic­chio aus, das Oli­venöl und der Thy­mian run­den den Geschmack ab.

Wei­ter­le­senGegrill­ter Radic­chio

Kartoffelsuppe mit Forelle und Meerrettich

Kartoffelsuppe mit Meerrettich und geräucherter Forelle

Kar­tof­fel­suppe geht immer. Im Herbst und Win­ter wärmt sie Bauch und Seele, aber die Vari­ante, die ich Dir heute vor­stelle, ist auch leicht genug, um bei wär­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren zu schme­cken.

Die Kar­tof­fel­suppe ist schnell und ein­fach zube­rei­tet. Alle Zuta­ten sind im durch­schnitt­li­chen Super­markt zu bekom­men.

Fri­scher Meer­ret­tich ist viel­leicht etwas schwie­ri­ger auf­zu­trei­ben, aber Du soll­test es ver­su­chen, denn er macht den eigent­li­chen Kick. Du kannst zwar zur Not auch Ware aus dem Gläs­chen ver­wen­den, aber das ist nicht das Glei­che – wenn Dir mal der Duft von frisch gerie­be­nem Meer­ret­tich in die Nase gefah­ren ist, weisst Du, was ich meine.

Wei­ter­le­senKar­tof­fel­suppe mit Meer­ret­tich und geräu­cher­ter Forelle

Panzanella

Tomaten-Brotsalat mit Mozzarella (Panzanella)

Panz­anella ist eine deli­kate Form der Res­te­ver­wer­tung: statt hart gewor­de­nes Brot weg­zu­wer­fen oder an die Schweine zu ver­füt­tern, kamen die cle­ve­ren Leute aus der Tos­kana schon im 16. Jahr­hun­dert auf die Idee, einen Salat dar­aus zu machen. Ursprüng­lich ein Arme-Leute-Essen, genie­ßen wir den Salat heute als Erin­ne­rung an den Som­mer­ur­laub.

Wei­ter­le­senToma­ten-Brot­sa­lat mit Moz­za­rella (Panz­anella)

Grüne Spargelsuppe

Grüne Spargelsuppe mit Wacholderschinken

Spar­gel mit Schin­ken ist eigent­lich nichts Unge­wöhn­li­ches. Grü­ner Spar­gel mit Schin­ken schon eher. Also machen wir’s gleich rich­tig unge­wöhn­lich und ser­vie­ren den grü­nen Spar­gel als Suppe und den Schin­ken als Ein­lage.

Im Unter­schied zur klas­si­schen Spar­gel­creme­suppe ver­wen­den wir kein Mehl und keine Sahne und geben uns auch nicht mit den Abfäl­len zufrie­den. Wir ver­ar­bei­ten die kom­plet­ten Stan­gen und wer­den dafür mit einer leich­ten, inten­siv nach Spar­gel schme­cken­den Suppe belohnt.

Wei­ter­le­senGrüne Spar­gel­suppe mit Wachol­der­schin­ken

Zucchini-Salat mit Haselnüssen und Frischkäse

Zucchini-Salat mit Frischkäse und Haselnüssen

Zuc­chini sind ein Som­mer­ge­müse, das man im Super­markt rund um’s Jahr kau­fen kann. Regio­nale Küche? Is nich. Ich finde das aber auch völ­lig OK, denn wenn man das Prin­zip Regio­na­li­tät ernst neh­men würde, wäre der Spei­se­plan doch ziem­lich ein­ge­schränkt.

Der hier vor­ge­stellte Zuc­chini-Salat bringt den Som­mer also rund um’s Jahr auf den Tisch. Die Zitro­nen-Vin­ai­grette macht ihn frisch; die Hasel­nüsse unter­stüt­zen den mild-nus­si­gen Geschmack der Zuc­chini.

Mit fri­schem ita­lie­ni­schen Weiß­brot oder Baguette eig­net er sich als leich­tes som­mer­li­ches Haupt­ge­richt, aber auch als Vor­speise, z.B. in einem medi­ter­ra­nen Menü, macht er eine gute Figur.

Wei­ter­le­senZuc­chini-Salat mit Frisch­käse und Hasel­nüs­sen

Pastinaken-Skordalia

Pastinaken-Knoblauch-Creme (Pastinaken-Skordalia)

Skordalia ist eigent­lich grie­chisch. Pas­ti­na­ken sind so unge­fähr das bri­tischste Gemüse, das ich mir vor­stel­len kann. Und das soll zusam­men­pas­sen? Die Sonne Grie­chen­lands mit dem Dau­er­re­gen Eng­lands? Som­mer­ge­müse und Win­ter­ge­müse?

Mal abge­se­hen davon, dass das mit dem eng­li­schen Dau­er­re­gen ein längst wider­leg­tes Vor­ur­teil ist: erstaun­li­cher­weise pas­sen diese unter­schied­li­chen Zuta­ten sehr gut zusam­men. Die süß­lich-nus­sig schme­cken­den gekoch­ten Pas­ti­na­ken glei­chen die zwieb­lige Schärfe der Rie­sen­menge Knob­lauch aus, die Du in die­sem Rezept ver­ar­bei­test.

Du kannst die Creme wie eine tra­di­tio­nelle Skordalia als Vor­speise oder einer Mezze-Platte rei­chen. Sie eig­net sich aber auch als Grund­lage eines kräf­ti­gen Dres­sings für win­ter­li­che Gemüse-Salate.

Wei­ter­le­senPas­ti­na­ken-Knob­lauch-Creme (Pas­ti­na­ken-Skordalia)

Quark-Timbale mit Hagebuttensauce

Quark-Timbale mit Hagebuttenmark

Quark­creme ist die ein­fachste Nach­speise der Welt. Lei­der nicht die raf­fi­nier­teste, wenn man sie so zube­rei­tet wie unsere Müt­ter und Groß­müt­ter. Aber zum Glück kann man ja bei den Meis­tern der kuli­na­ri­schen Ver­fei­ne­rung was abgu­cken und die Creme wie bei einer Panna Cotta mit etwas Gela­tine bin­den und dann stür­zen. Macht gleich viel mehr her.

Wie immer beim Des­sert musst Du recht­zei­tig anfan­gen. In die­sem Fall sogar Stun­den vor­her, denn die Creme muss für ein paar Stun­den in den Kühl­schrank, um fest zu wer­den.

Dafür ist die eigent­li­che Arbeits­zeit so kurz, dass man sie kaum mes­sen kann, und Du hast jede Menge Zeit, Dich um ein dem Des­sert ange­mes­se­nes Haupt­ge­richt zu küm­mern.

Wei­ter­le­senQuark-Tim­bale mit Hage­but­ten­mark