Sommerkürbis

Sommerkürbis

Som­mer und Kür­bis sind zwei Begriffe, die nicht wirk­lich zuein­an­der pas­sen wol­len. Kür­bisse gibt es doch nur im Herbst, oder?

Kür­bis gibt es auch im Som­mer, und nicht nur als frü­hen Boten auf den Herbst, son­dern tat­säch­lich als sai­so­na­les Gemüse. Wenn Du nur mal kurz daran denkst, dass auch Zuc­chini eine Kür­bis­art sind, ist das schon nicht mehr ganz so ver­wun­der­lich. Aber es gibt noch mehr Sor­ten, die viel inter­es­san­ter sind.

Wei­ter­le­senSom­mer­kür­bis

Gemelli mit Zucchini und getrockneten Tomaten

Pasta mit Zucchini und getrockneten Tomaten

Auch wenn der Win­ter sich die­ses Jahr nicht so recht ein­stel­len will, kalt und dun­kel ist es trotz­dem. Da scha­det es nicht, wenn mit den Essen ein biss­chen Som­mer auf den Tisch kommt.

Dank unse­rer moder­nen Zivi­li­sa­tion  bekommt man Zuc­chini und getrock­nete Toma­ten heute rund ums Jahr im Super­markt. Und mit Pasta kom­bi­niert sind sie auch noch ein­fach und schnell als lecke­res Essen zube­rei­tet.

Wei­ter­le­senPasta mit Zuc­chini und getrock­ne­ten Toma­ten

Zucchini-Salat mit Haselnüssen und Frischkäse

Zucchini-Salat mit Frischkäse und Haselnüssen

Zuc­chini sind ein Som­mer­ge­müse, das man im Super­markt rund um’s Jahr kau­fen kann. Regio­nale Küche? Is nich. Ich finde das aber auch völ­lig OK, denn wenn man das Prin­zip Regio­na­li­tät ernst neh­men würde, wäre der Spei­se­plan doch ziem­lich ein­ge­schränkt.

Der hier vor­ge­stellte Zuc­chini-Salat bringt den Som­mer also rund um’s Jahr auf den Tisch. Die Zitro­nen-Vin­ai­grette macht ihn frisch; die Hasel­nüsse unter­stüt­zen den mild-nus­si­gen Geschmack der Zuc­chini.

Mit fri­schem ita­lie­ni­schen Weiß­brot oder Baguette eig­net er sich als leich­tes som­mer­li­ches Haupt­ge­richt, aber auch als Vor­speise, z.B. in einem medi­ter­ra­nen Menü, macht er eine gute Figur.

Wei­ter­le­senZuc­chini-Salat mit Frisch­käse und Hasel­nüs­sen

Minestrone

Minestrone mit Pesto

Es gibt wahr­schein­lich so viele Rezepte für »Ori­gi­nal-Min­e­s­t­rone«, wie es Fami­lien in Ita­lien gibt. Die­ses hier stammt nicht aus Ita­lien, son­dern ist dem schö­nen bei Zabert-Sand­mann erschie­ne­nen Heft »Sup­pen und Ein­töpfe« ent­lehnt.

Im Grunde ist Min­e­s­t­rone nichts ande­res als eine dicke, reich­hal­tige Gemü­se­suppe. Die Zuta­ten kön­nen vari­ie­ren, aber es müs­sen viele ver­schie­dene Gemü­se­sor­ten sein – was der Gar­ten halt so her­gibt oder der Gemü­se­händ­ler im Ange­bot hat. Im Win­ter nimmt man viel­leicht etwas mehr Kohl (Broc­coli, Blu­men­kohl, Roma­nesco, Wir­sing …), im Früh­jahr kann man eine fei­nere Vari­ante mit grü­nem Spar­gel kochen, im Som­mer kom­men Erb­sen und grüne Boh­nen dazu. Man­che kochen auch ein Stück Speck oder Schwarte mit.

Mach‘ ein­fach, was Dir schmeckt!

Wei­ter­le­senMin­e­s­t­rone mit Pesto

Zucchini-Tortilla

Zucchini-Tortilla mit Kirschtomaten

Heute stelle ich eine Vari­ante des spa­ni­schen Ome­lettes mit Zuc­chini und Kirsch­to­ma­ten vor. Wäh­rend die klas­si­sche Tor­tilla mit Kar­tof­feln gerne mal ziem­lich tro­cken wird, kann Dir das mit Zuc­chini und Kirsch­to­ma­ten nicht pas­sie­ren – da ist der Saft quasi ein­ge­baut.

Das Rezept ist ziem­lich fle­xi­bel: etwas mehr oder weni­ger Zuc­chini ist kein Pro­blem, andere Kräu­ter sind auch OK. Wenn Du nur für zwei kochen willst, hal­bierst Du ein­fach die Zuta­ten. Oder nimmst die übrig geblie­bene Tor­tilla am nächs­ten Tag zur Arbeit oder Uni mit – auch kalt ist sie ein Genuss.

Der eigent­li­che Clou ist übri­gens ein wenig abge­rie­bene Zitro­nen­schale: sie schmeckt nicht durch, aber die äthe­ri­schen Öle hin­ter­las­sen ein ange­nehm fri­sches Gefühl auf dem Gau­men.

Wei­ter­le­senZuc­chini-Tor­tilla mit Kirsch­to­ma­ten

Zucchini-Sesam-Sticks

Zucchini-Sesam-Sticks

Eine nus­sige Sesam­kruste macht eine Deli­ka­tesse aus dem grü­nen Gar­ten­ge­müse.

Zuc­chini sind das Gemüse, bei dem man den eige­nen Gar­ten ver­flucht oder seg­net. Wer den Anfän­ger­feh­ler macht und eine Reihe Zuc­chi­nipflan­zen anbaut (»wer weiß, ob sie tra­gen«), wird flu­chen, denn es gibt kaum ein Gemüse, das zuver­läs­si­ger und mehr Früchte pro­du­ziert als diese Kür­bis­art. Und dann steht man da mit rie­si­gen Men­gen, die einem selbst und allen Freun­den irgend­wann zum Hals her­aus­hän­gen.

Ande­rer­seits sind gerade selbst ange­baute Zuc­chini der Beweis dafür, dass man Gemüse nicht nach dem beur­tei­len sollte, was man im Super­markt kau­fen kann. Rich­tig fri­sche Zuc­chini aus dem eige­nen Gar­ten schme­cken deli­kat-nus­sig und wider­le­gen das Vor­ur­teil, sie seien nur erfun­den wor­den, um uns mög­lichst bil­lig satt zu krie­gen.

Egal ob selbst gezo­gen oder selbst gekauft: mit einer Sesam­kruste schme­cken Zuc­chini noch mal so gut.

Wei­ter­le­senZuc­chini-Sesam-Sticks

Gemueseeintopf mit Lavendel

Gemüseeintopf mit Lavendel

Laven­del­blü­ten kennt man als Bestand­teil einer Kräu­ter-der-Pro­vence-Mischung. In die­sem Rezept trei­ben wir’s auf die Spitze und ver­wen­den aus­schließ­lich Laven­del.

Das muss man mögen, denn Laven­del ist nicht jeder­manns Geschmack. Manch einen erin­nert der Geruch an Omas Wäsche­schrank, denn sie hatte immer ein Säck­chen mit Laven­del­blü­ten zwi­schen den Sachen lie­gen, weil dies die Mot­ten ver­treibt. Aber was die gefrä­ßi­gen Nach­fal­ter nicht mögen, muss ja nicht schlecht für unser­ei­ner sein, oder?

Trotz­dem: Fin­ger­spit­zen­ge­fühl ist ange­sagt. Nicht zu viele Blü­ten ver­wen­den, denn sie ent­fal­ten erst beim Ein­wei­chen und Mit­ko­chen ihr vol­les Poten­zial.

Wei­ter­le­senGemü­se­ein­topf mit Laven­del