Mönchsbart ist eine Frühjahrs-Delikatesse, die es nur kurze Zeit gibt. Das auch Salzkraut genannte Gemüse schmeckt erdig, salzig und nach Meer.
Zutaten für 4 Portionen
- 1 Bund Mönchsbart (300 bis 400 g, ungeputzt gewogen)
- 1 EL Kapern (in Salz)
- etwas Weißwein
- 500 g Pasta (ich hatte Linguine, Spaghetti wären besser gewesen)
- 4 EL grobe Semmelbrösel oder Panko
- 2 Knoblauchzehen
- 4 bis 6 Sardellenfilets (in Öl)
- reichlich Olivenöl
- Peperoncino-Flocken nach Geschmack (oder eine aromatische Chili-Sorte)
- ein paar Spritzer Zitronensaft
Zeit
- Das Waschen und Verlesen des Mönchsbarts ist sehr zeitaufwändig – ich habe für einen sehr sandigen Bund schon mal über eine Stunde gebraucht. Am besten putzt du das Gemüse mit reichlich Vorlauf. Wenn’s schneller geht als erwartet, kann es ohne Probleme eine Weile stehen bleiben.
- Die eigentliche Zubereitung dauert dann etwa 30 Minuten.
Zusammenfassung
- Den Mönchsbart sehr gründlich waschen, um wirklich allen Sand auszuspülen. Wurzeln und harte Teile abschneiden, Pflanzen in einzelne Halme trennen
- Die Kapern mit etwas Weißwein einlegen, um das Salz abzuspülen
- Pasta-Wasser aufsetzen, Pasta eine Minute kürzer kochen, als auf der Packung angegeben
- Währenddessen Semmelbrösel in etwas Olivenöl anrösten, auf Küchenpapier entfetten lassen
- Knoblauch fein hacken, in reichlich Olivenöl bei geringer Hitze andünsten, nicht braun werden lassen
- Sardellenfilets dazu geben, zerdrücken und zergehen lassen
- Kapern abgießen, grob hacken
- Wenn die Pasta fast fertig ist, den Mönchsbart und die Kapern in die Pfanne geben, eine halbe Suppenkelle Pasta-Wasser dazu schütten und durchschwenken
- Pasta abgießen und tropfnass in die Pfanne geben
- Alles gut mit einander vermischen und noch eine Minute köcheln lassen. Dabei häufig schwenken, damit eine schöne Emulsion entsteht
- Mit Peperoncino-Flocken und einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken, auf vorgewärmte Teller verteilen und mit den gerösteten Semmelbröseln garnieren
Warum ist das Rezept so kurz?
- Ich bin beruflich ziemlich stark eingespannt und habe nicht so viel Zeit. Kochen ist Entspannung, aber Rezepte schreiben ist mir momentan zu zeitaufwändig.
- Deshalb gibt es hier bis auf Weiteres erst einmal nur Kurzfassungen. Ich hoffe, sie sind trotzdem nützlich – wer die Langfassung möchte, kann ja das Original nachlesen.