Huhn in Estragon-Sauce zählt ohne Frage zu den Klassikern der französischen Küche. Und so sind auch die Zutaten: jede Menge unterschiedliches Zeug, Butter und Sahne. Leichte Küche ist das nicht, aber das muss ja nicht sein.
Champignons
Schmorgurken mit Äpfeln und Champignons
Seltsamerweise sind Gurken jenseits des Ruhrgebiets nur einer Minderheit als warmes Gemüse bekannt. Dabei is dat so lecker!
Im Zusammenspiel mit Äpfeln und Champignons tritt die Gurke mit ungeahnten Qualitäten hervor – das Ergebnis ist eine ungewöhnliche, fruchtig-frische Gemüsebeilage, die zu fast allem passt.
Boeuf Bourguignon
Rotwein und Rindfleisch gehen in diesem Gericht aus der französischen Landküche eine köstliche Verbindung ein – kein Wunder, denn das Fleisch wird erst stundenlang in Wein mariniert und dann weitere Stunden in der Marinade geschmort.
Vietnamesischer Crepe mit Schweinehack und Garnelen
Die französischen Kolonialisten Vietnams wollten auch im fernen Asien nicht auf ihr gewohntes Essen verzichten und haben ihre eigenen Rezepte mit gebracht. Nach dem Ende der Kolonialzeit haben die kreativen und experimentierfreudigen Vietnamesen viele Anregungen aufgenommen und in ihre eigene Küche integriert.
Warmer Salat mit roten Linsen, Champignons und Kirschtomaten
Eigentlich wolltest Du heute Salat machen, aber weil’s im Büro mal wieder länger gedauert hat, war der Supermarkt leer gekauft. Warum lebt man eigentlich in der Großstadt mit Öffnungszeiten bis Mitternacht, wenn’s dann doch schon um kurz nach acht nichts mehr gibt!
Immerhin gab’s noch ein Päckchen Champignons. Da darf man nicht wählerisch sein – ob braun oder weiß ist völlig egal. Frühlingszwiebeln und Kirschtomaten gibt’s auch immer. Rote Linsen sind im Vorrat.
Zuhause soll’s dann schnell gehen. Keine großen Kochorgien mehr, sondern einfach alles zusammengeschnippelt und dann nur noch auf’s Sofa … Und hey, wann kriegt man das schon: Salat und trotzdem etwas Warmes in den Bauch!
Schnelle Forelle
Regenbogenforellen, sofern aus hiesiger Bio-Zucht, gelten als politisch korrekter Fisch. Die örtliche Bio-Boutique hat sie, passend zur pietistischen Grundausrichtung der schwäbischen Seele, freitags immer frisch im Angebot. Frisch heisst dann wirklich frisch: sie scheinen noch aus der Tüte springen zu wollen, obwohl dienstbare Geister sie schon geschuppt und ausgenommen haben.
Heute probieren wir an ihnen mal ein Gerät aus, das kulinarische Fundamentalisten für den Ursprung allen Übels halten. Nein, nicht die Friteuse. Den delikaten Fisch in siedendes Fett zu werfen, wäre wirklich ein Verbrechen. Deshalb braten wir ihn auch nicht. Heute dünsten wir die Forelle mal in der Mikrowelle.
Coq au Vin
Ich mag keine Filme mit Til Schweiger. Ich mag Coq au Vin. Den französischen Klassiker, der im Titel des Films zu »Kokowääh« wird, was angeblich Kindersprache sein soll. Na ja. Wahrscheinlich sagen das die selben Leute, die »Wenngg« und »Penngg« lustig finden.
Dennoch, auch von schlechten Filmen – soweit man das anhand des Trailers beurteilen kann – sollte man sich nicht davon abhalten lassen, die köstliche Kombination von Wein und Huhn mal wieder zu kochen. Also nichts wie los, beim Metzger des Vertrauens einen ordentlichen Landgockel gekauft, den Weinvorrat aufgefüllt und los geht’s.
Und vielleicht bringt ja die Erwähnung von Til Schweiger, Kokowääh und Coq au Vin eine gute Platzierung in den Suchmaschinen. Deshalb gleich noch mal: Coq au Vin ist das Rezept, mit dem Til Schweiger in dem Film Kokowääh angeblich alle Frauen rumkriegt.
Jetzt reicht’s aber mit dem Geschwafel. Ran an den Herd.