Von außen beinahe unscheinbar, von innen mit köstlichen Kräutern gefüllt: so lasse ich mir auch ein Schweinekotelett wieder schmecken.
Geschmorte Rehkeule mit Hagebuttensauce
Reh- oder Hirschkeule ist der klassische Festtagsbraten im Herbst und Winter (und vielleicht auch eine Idee für das Weihnachtsmenü). Ähnlich wie Lammkeule oder andere große Bratenstücke muss sie ziemlich lange bei relativ niedriger Temperatur vor sich hin schmoren, bis sie als zarter Braten auf den Tisch kommt. Aber dafür macht sie wenig Arbeit und man kann sich während der Garzeit um etwas anderes kümmern.
Du solltest Dich von der langen Zutatenliste nicht abschrecken lassen. Die Gewürze wirst Du immer mal wieder brauchen – Wacholderbeeren passen gut zu Sauerkraut oder Rotkohl, die Wildgewürzmischung lädt zum Experimentieren ein.
Hagebuttenmark und Johannisbeergeleee geben der Sauce den nötigen Pepp und ergänzen mit ihrer milden Säure den Wildgeschmack des Fleischs auf das Vortrefflichste.
Pasta mit Salsicce-Tomaten-Sauce
Wenn Dir die Zeit für eine Bolognese fehlt, probiere doch mal eine Tomatensauce mit Salsicce.
Salsicce sind italienische Bratwürstchen, die meist scharf gewürzt sind. Bekannt ist auch die Variante mit Fenchel – jeder italienische Metzger macht sie anders und schwört, dass seine Version die originale ist.
In Stücke geschnitten und mit einem süßlich abgeschmeckten Tomatensugo gekocht ergeben Salsicce eine schnelle und köstliche Sauce zu Pasta.
Japanischer Spinatsalat mit Sojasauce und Sesam
Das schöne an der japanischem Küche ist, dass sie eigentlich nur wenige unterschiedliche Gewürze verwendet. Wenn man erst einmal eine ordentliche Sojasauce, Reisessig und Mirin, vielleicht auch noch ein paar Tütchen Instant-Dashi im Schrank hat, braucht man fast nicht mehr einkaufen zu gehen.
Eier cremig rühren: wie geht das?
Eine Creme gelingt immer, wenn Du ein paar grundlegende Dinge beachtest.
Hefeschnecken mit Zimt-Butter-Füllung
Der Duft von Butter, Zimt, Zucker und Hefe lässt uns das Wasser im Mund zusammen laufen und die graue Kälte vor dem Fenster vergessen. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee und ein paar Hefeschnecken bekämpfen wir selbst den übelsten Herbstblues.
Geschmortes Lamm mit Apfel, Zimt, Koriander und Kichererbsen
Lamm mit Apfel? Zuerst war ich ja skeptisch. Und dann auch noch Kichererbsen …? Jede einzelne Zutat ist ja lecker, aber die Kombination kam mir doch etwas seltsam vor. Zum Glück habe ich’s einfach ausprobiert, denn der Eintopf schmeckt einfach köstlich.
Wirsing-Rouladen (Kohlrouladen)
Kohlrouladen machen viel Arbeit: einerseits sowieso, andererseits weil man immer so viele machen muss. Und das nicht nur, wenn man eine Großfamilie zu versorgen hat.
Mal ganz abgesehen davon, dass sie sich für ein romantisches Dinner zu zweit nur begrenzt eignen, wäre es auch verschwendete Lebenszeit, nur zwei Portionen zu machen. Wenn man schon mal dabei ist, kann man auch gleich ein paar mehr vorbereiten. Der Kohl reicht normalerweise für 12 bis 14 Rouladen, die man sehr gut einfrieren und an faulen Tagen wieder aufwärmen kann.
Du kannst natürlich auch ein paar Leute einladen und mit Deinen Kochkünsten beeindrucken.
Asiatischer Tafelspitz mit Apfel-Wasabi-Dressing
Tafelspitz in einer thailändisch inspirierten Brühe ist mal etwas Anderes. Besonders spannend wird das Gericht durch ein gleichzeitig süßes und scharfes Dressing aus Apfelsirup und Wasabi.
Die meisten Zutaten bekommst Du heutzutage im gut sortierten Superamarkt, nur für die Kaffirlimonenblätter musst Du wahrscheinlich im Asialaden nachfragen. Dort bekommst Du sie meist tiefgekühlt, und so halten sie sich auch noch eine ganze Weile im Eisfach, bis Du mal wieder Lust hast, thailändisch zu kochen.
Ganz nebenbei ist das Rezept eigentlich zwei in einem: die Brühe wird natürlich nicht weggeschüttet, sondern Du kannst sie als Vorspeise servieren.
Kürbis-Tortilla
Kürbis ist vielseitiger zu verwenden als man gemeinhin denkt. Warum immer nur zu Suppe verarbeiten?
Zurzeit rollt eine Kürbislawine durch die Supermärkte und dank der neu entdeckten Populariät dieses Gemüses bekommt man Sorten, die man noch im vergangenen Jahr nur auf Spezialveranstaltungen bekommen hätte. Genügend Gelegenheit also für Experimente jenseits der ewigen Kürbissuppe.
In seiner Konsistenz ähnelt gegarter Kürbis der Kartoffel – warum also nicht mal ausprobieren, ob er als Tortilla zubereitet werden kann? Das Experiment war erfolgreich, wie Du hier lesen kannst.