Mediterraner Muscheltopf

Mediterraner Muscheltopf

Wenn im Herbst und Win­ter auch die Mee­re wie­der käl­ter wer­den, ist Muschel­sai­son. Heu­te gibt es einen Muschel­topf mit zwei ver­schie­de­nen Muschel­sor­ten, rela­tiv viel Gemü­se und medi­ter­ra­nen Gewür­zen abgeschmeckt.

Wei­ter­le­sen

Butternut-Risotto

Risotto mit Butternut-Fenchel-Brühe

Die­ser Kür­bis-Risot­to erhält sei­ne beson­de­re Wür­ze durch die But­ter­nut-Kür­bis-Brü­he, in der er gekocht wird. Dabei ver­schwen­den wir nichts, son­dern kochen die Kür­bisscha­le mit den übri­gen Gemü­sen für die Brü­he aus.

Wei­ter­le­sen

Schmorgurke Liebstoeckel

Schmorgurken mit Liebstöckel und Hackfleischbällchen

Schmor­gur­ken … Lieb­stö­ckel … das klingt so rich­tig alt­mo­disch und lecker. Lei­der sind Schmor­gur­ken hier in Süd­deutsch­land kaum zu bekom­men. Des­halb war ich sehr begeis­tert, als sich eine Lese­rin mel­de­te, ob ich Inter­es­se an Ihren Rezep­ten hät­te. Heu­te und in der nächs­ten Woche gibt’s also Schmorgurken.

Wei­ter­le­sen

Tafelspitz Meerrettichsauce

Tafelspitz mit Meerrettich-Sauce

Tafel­spitz ist nicht schwer, erfor­dert aber viel Geduld. Das gleich­na­mi­ge Stück Rind­fleisch muss eini­ge Stun­den sanft garen. Für die Geduld wirst Du aber nicht nur mit einem wun­der­bar zar­ten Fleisch­ge­richt belohnt, son­dern auch mit viel köst­li­cher Rin­der­brü­he, die Du viel­fäl­tig wei­ter­ver­wen­den kannst.

Wei­ter­le­sen

Erbsensuppe

Erbsensuppe wie von Oma

Erb­sen­sup­pe dürf­te neben Schwei­ne­bra­ten und Sauer­kraut so unge­fähr das kli­schee­haft-typischs­te deut­sche Gericht sein, das man sich vor­stel­len kann.

Sie ist rich­tig def­tig, füllt den Magen und kommt mit einer fet­ten Wurst-Ein­la­ge. Sie kocht stun­den­lang in rie­si­gen Töp­fen vor sich hin, bis sie zu einem sämi­gen Brei zer­fal­len ist. Auf­ge­wärmt schmeckt sie noch mal so gut. Dazu gibt es Bier und Schnaps.

Wer jetzt kei­nen Appe­tit bekom­men hat, ist nicht mehr zu retten.

Wei­ter­le­sen

Gaisburger Marsch

Gaisburger Marsch (Rindersuppe mit Spätzle)

Der Win­ter ist die Zeit, in der man die alten Sup­pen­re­zep­te raus­kramt. Gais­bur­ger Marsch ist so ein Klas­si­ker, des­sen Rezept in schwä­bi­schen Fami­li­en von Genera­ti­on zu Genera­ti­on wei­ter gege­ben wird.

Nun bin ich kein Schwa­be und habe mich des­halb erdreis­tet, das Rezept auf sei­ne Grund­la­gen zu redu­zie­ren: Rin­der­brü­he mit Fleisch, Gemü­se und Spätz­le. Das eigent­li­che Sakri­leg ist wahr­schein­lich, dass ich auch nicht der Mei­nung bin, dass man die Spätz­le unbe­dingt selbst machen muss.

Und war­um das Gan­ze Gais­bur­ger Marsch heißt, könnt Ihr mei­net­we­gen in der Wiki­pe­dia nach­le­sen. Mir ist’s egal – Haupt­sa­che, die Sup­pe schmeckt.

Wei­ter­le­sen

Hühnersuppe mit Nudeln und Gemüse

Omas Hühnersuppe mit Gemüse und Nudeln

Hüh­ner­sup­pe mit Gemü­se und Nudeln macht glück­lich. Man kann das bestimmt ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gisch erklä­ren, aber eigent­lich will ich das gar nicht wis­sen. Um es mit dem unsterb­li­chen Hanns Die­ter Hüs­ch zu sagen: Die Wär­me, die der Mensch braucht, holt er sich doch aus der Suppe.

Viel­leicht ist es die Sehn­sucht nach der roman­tisch ver­klär­ten Kind­heit, als noch alles gut war und Groß­mutter auf ihrem anti­ken Herd tra­di­tio­nel­le Gerich­te koch­te, von denen wir damals gar nicht wuss­ten, dass sie tra­di­tio­nell sind – wir kann­ten ein­fach nichts anderes.

Natür­lich geht der Fort­schritt auch an Hüh­ner­sup­pe nicht vor­bei, so dass ich ein paar Ver­än­de­run­gen in das alte Fami­li­en­re­zept ein­ge­fügt habe, die Groß­mutter noch nicht kannte.

Wei­ter­le­sen

Warmer Linsensalat

Warmer Linsensalat

Lin­sen mal als Salat: war­um nicht? Mit klei­nen Puy- oder Berg­lin­sen, die nicht ein­ge­weicht wer­den müs­sen, ist er schnell gemacht.

Er eig­net sich als Vor­spei­se zu einem kräf­ti­gen Haupt­gang, ist aber – mit den rich­ti­gen Salat­s­or­ten – defi­ni­tiv auch partytauglich.

Kapern brin­gen den Extra-Pfiff.

Wei­ter­le­sen

Hühnerbrühe kochen: Schaum abschöpfen

Hühnerbrühe mal europäisch, mal asiatisch

Hüh­ner­brü­he ist die Grund­la­ge für vie­le Köst­lich­kei­ten der euro­päi­schen und der asia­ti­schen Küche. Und selbst gekocht ist sie natür­lich tau­send Mal bes­ser als aus dem Glas oder gar aus der Tüte. Es lohnt sich, einen gro­ßen Topf zu kochen und por­ti­ons­wei­se ein­zu­frie­ren, was man gera­de nicht braucht.

Wer nun aber meint, die glei­che Grund­brü­he für euro­päi­sche wie für asia­ti­sche Gerich­te ver­wen­den zu kön­nen, wird einen Rein­fall erle­ben: für asia­ti­sche Gerich­te ist die euro­päi­sche Brü­he zu gehalt­voll. Und umge­kehrt: für euro­päi­sche Gerich­te schmeckt die asia­ti­sche Vari­an­te lasch (und ein biss­chen selt­sam). Das liegt weni­ger an der Zube­rei­tungs­art als an den unter­schied­li­chen Zutaten.

Wei­ter­le­sen

Forellen

Schnelle Forelle

Regen­bo­gen­fo­rel­len, sofern aus hie­si­ger Bio-Zucht, gel­ten als poli­tisch kor­rek­ter Fisch. Die ört­li­che Bio-Bou­tique hat sie, pas­send zur pie­tis­ti­schen Grund­aus­rich­tung der schwä­bi­schen See­le, frei­tags immer frisch im Ange­bot. Frisch heisst dann wirk­lich frisch: sie schei­nen noch aus der Tüte sprin­gen zu wol­len, obwohl dienst­ba­re Geis­ter sie schon geschuppt und aus­ge­nom­men haben.

Heu­te pro­bie­ren wir an ihnen mal ein Gerät aus, das kuli­na­ri­sche Fun­da­men­ta­lis­ten für den Ursprung allen Übels hal­ten. Nein, nicht die Fri­teu­se. Den deli­ka­ten Fisch in sie­den­des Fett zu wer­fen, wäre wirk­lich ein Ver­bre­chen. Des­halb bra­ten wir ihn auch nicht. Heu­te düns­ten wir die Forel­le mal in der Mikro­wel­le.

Wei­ter­le­sen