Zucchini-Sesam-Sticks

Zucchini-Sesam-Sticks

Eine nussi­ge Sesam­krus­te macht eine Deli­ka­tes­se aus dem grü­nen Gar­ten­ge­mü­se.

Zuc­chi­ni sind das Gemü­se, bei dem man den eige­nen Gar­ten ver­flucht oder seg­net. Wer den Anfän­ger­feh­ler macht und eine Rei­he Zuc­chi­nipflan­zen anbaut (»wer weiß, ob sie tra­gen«), wird flu­chen, denn es gibt kaum ein Gemü­se, das zuver­läs­si­ger und mehr Früch­te pro­du­ziert als die­se Kür­bis­art. Und dann steht man da mit rie­si­gen Men­gen, die einem selbst und allen Freun­den irgend­wann zum Hals her­aus­hän­gen.

Ande­rer­seits sind gera­de selbst ange­bau­te Zuc­chi­ni der Beweis dafür, dass man Gemü­se nicht nach dem beur­tei­len soll­te, was man im Super­markt kau­fen kann. Rich­tig fri­sche Zuc­chi­ni aus dem eige­nen Gar­ten schme­cken deli­kat-nussig und wider­le­gen das Vor­ur­teil, sie sei­en nur erfun­den wor­den, um uns mög­lichst bil­lig satt zu krie­gen.

Egal ob selbst gezo­gen oder selbst gekauft: mit einer Sesam­krus­te schme­cken Zuc­chi­ni noch mal so gut.

Radieschen-Vinaigrette

Radieschen-Vinaigrette

Gehack­te oder geras­pel­te Radies­chen pep­pen jede Salat­sauce auf.

Radies­chen gehö­ren in jeden ordent­li­chen Gar­ten­sa­lat. Die dar­in ent­hal­te­nen Senf­öle geben eine ange­neh­me, fri­sche Schär­fe, die Du mit Pfef­fer oder Chi­li nicht errei­chen kannst.

Aber war­um nur Salat? Die Vin­ai­gret­te, die ich Dir in dem fol­gen­den Rezept vor­stel­le, ist auch ein hin­rei­ßen­der Dipp für rohes oder gegrill­tes Gemü­se, wie z.B. Sesam-Zuc­chi­ni-Sticks. Auch zu Arti­scho­cken passt sie wun­der­bar.

Huhn mit Fenchel Knoblauch Joghurt

Im Ofen geschmortes Hähnchen mit Fenchel, Knoblauch und Joghurt

Das Geheim­nis die­ses Rezepts ist die gro­ße Hit­ze. Grund­sätz­lich gibt es näm­lich zwei völ­lig gegen­sätz­li­che Metho­den, Hähn­chen im Back­ofen so zu garen, dass sie saf­tig blei­ben: ent­we­der sehr lang­sam bei sehr gerin­ger Hit­ze, wie z.B. beim Zitro­nen­huhn, oder sehr schnell und sehr heiß wie in die­sem Rezept.

Bei star­ker Hit­ze wird das Fleisch zunächst braun und knusp­rig. Damit es nicht ver­brennt, wird es unge­fähr nach der Hälf­te der Gar­zeit mit einer Schicht fet­tem Joghurt bedeckt. Fett muss er sein, damit er nicht gleich gerinnt, denn dann wäre der gan­ze Effekt im Eimer.

Für’s Aro­ma sor­gen ordent­li­che Men­gen Knob­lauch und Fen­chel­sa­men. Ros­ma­rin wäre auch gut. Alles ande­re ist zu lasch.

Gemueseeintopf mit Lavendel

Gemüseeintopf mit Lavendel

Laven­del­blü­ten kennt man als Bestand­teil einer Kräu­ter-der-Pro­vence-Mischung. In die­sem Rezept trei­ben wir’s auf die Spit­ze und ver­wen­den aus­schließ­lich Laven­del.

Knuspriges Huhn mit Tomaten und Spaghetti

Knuspriges Huhn mit Tomaten und Spaghetti

So wird Hüh­ner­brust knusp­rig und trotz­dem nicht tro­cken: erst auf der Haut­sei­te lang­sam bra­ten – das macht’s knusp­rig. Dann in Toma­ten­sauce fer­tig garen – so bleibt’s saf­tig.

Du brauchst aller­dings unbe­dingt Hüh­ner­brust mit Haut. Die ist hier­zu­lan­de gar nicht so ein­fach zu bekom­men, aber viel­leicht kannst Du ja den Geflü­gel­händ­ler Dei­nes Ver­trau­ens über­re­den.

Alter­na­tiv gehen auch Hähn­chen­schen­kel (am bes­ten Ober­schen­kel). Die müs­sen aber vor dem Kochen ent­beint wer­den, sonst gibt’s hin­ter­her beim Essen Saue­rei.

Dicke Bohnen mit Schinken

Dicke Bohnen mit Schinken

Dicke Boh­nen gehö­ren zu den ver­ges­se­nen Köst­lich­kei­ten. Viel­leicht liegt es dar­an, dass von einem Rie­sen­berg Boh­nen in Scho­ten nur ein spek­ta­ku­lär klei­nes Häuf­lein Boh­nen­ker­ne übrig bleibt. Viel­leicht liegt es auch dar­an, dass das Aus­lö­en der Boh­nen­ker­ne mehr Arbeit macht, als man zunächst denkt. Viel­leicht liegt es auch ein­fach an der Mode.

Geschnetzeltes mit Estragon

Geschnetzeltes mit Estragon und Champignons

Geschnet­zel­tes hat einen schlech­ten Ruf als etwas, das man kocht, wenn einem nichts bes­se­res ein­fällt. Dabei ist es gar nicht lang­wei­lig, wenn Du die rich­ti­gen Gewür­ze nimmst. Der leicht bit­ter, leicht süß schme­cken­de Estra­gon passt her­vor­ra­gend und gibt dem Gan­zen den nöti­gen Pfiff.

Das A und O ist wie immer die Qua­li­tät der Zuta­ten und die rich­ti­ge Zube­rei­tung – gera­de bei die­sem Gericht, das nur aus weni­gen Kom­po­nen­ten besteht. Das Fleisch muß von hoher Qua­li­tät sein und darf nicht zu lan­ge gebra­ten wer­den; die Pil­ze müs­sen kna­ckig blei­ben und dür­fen kein Was­ser zie­hen.

Alles kei­ne Hexe­rei, son­dern nur eine Fra­ge der Geschwin­dig­keit. Und der guten Vor­be­rei­tung.