Geflügelleber mit Speck und Polenta

Geflügelleber im Speckmantel

Leber ist nicht jeder­manns Sache, gehört aber zu den belieb­tes­ten in der Küche ver­ar­bei­te­ten Inne­rei­en. Geflü­gel­le­ber ist sehr zart und wird beim Bra­ten noch schnel­ler hart als Kalbs- oder Rin­der­le­ber. Des­halb hül­len wir sie in einen schüt­zen­den Man­tel aus Speck und errei­chen damit gleich zwei tol­le Kon­tras­te.

Der Speck wird knusp­rig aus­ge­bra­ten und bie­tet einen herr­li­chen Kon­trast zur cre­mi­gen Leber. Sein star­ker Salz­ge­schmack har­mo­niert auf das Vor­treff­lichs­te mit der leicht bit­ter­sü­ßen Leber.

Pasta Calamaretti Tomaten Basilikum

Pasta mit Calamaretti, Tomaten und Basilikum

Beim Fisch­händ­ler gab es fri­sche Cala­ma­ret­ti. Das ist eine sehr klei­ne Art Tin­ten­fi­sche, von denen ich schon mal gehört hat­te, dass sie sehr köst­lich sein sol­len. Und da ich immer ger­ne etwas Neu­es aus­pro­bie­re, wan­der­ten die klei­nen Tier­chen in den Ein­kaufs­beu­tel.

Um es gleich vor­weg zu neh­men: es war wirk­lich köst­lich. Und das Rezept ist wirk­lich ein­fach und dau­ert nicht län­ger als Nudeln kochen. Aber wenn ich nur vor­her gewusst hät­te, wor­auf ich mich beim Cala­ma­ret­ti put­zen ein­las­se …

Hamburger Butterkuchen

Hamburger Butterkuchen

Ham­bur­ger But­ter­ku­chen ist einer von den alten ein­fa­chen Genüs­sen, an denen man nichts ver­bes­sern kann. Er braucht kei­nen zusätz­li­chen Schnick­schnack wie Zimt oder Apfel­stü­cke – Mehl, Milch, Hefe, But­ter, Zucker und Man­deln rei­chen völ­lig aus für die per­fek­te Tee- oder Kaf­fee­ta­fel.

But­ter­ku­chen passt immer: ob im Som­mer auf dem Bal­kon oder im Win­ter am Ofen – der Klön­schnack mit Freun­den oder Fami­lie ist mit einem Blech But­ter­ku­chen noch mal so schön.

Wie alle alten Rezep­te ist auch But­ter­ku­chen nicht schwie­rig, braucht aber Zeit. Dann geht auch mit dem Hefe­teig alles in Ord­nung.

Rinderrouladen

Rinderrouladen rollen: Schritt für Schritt

Neben der Zube­rei­tung der Fül­lung besteht die eigent­li­che Kunst der Rin­der­rou­la­de dar­in, sie so zu wickeln, dass die gute Fül­lung nicht her­aus­quillt und beim Schmo­ren ver­brennt. Wie das geht, kannst Du mit viel Geduld selbst aus­pro­bie­ren. Oder der Schritt-für-Schritt-Anlei­tung hier fol­gen.

Bechamelsauce

Wie macht man eine Béchamelsauce?

Die Bécha­mel-Sau­ce ist lei­der ziem­lich aus der Mode gekom­men, denn sie passt so gar nicht in den aktu­el­len Zwang zur leich­ten medi­ter­ra­nen Küche. Sie ent­hält kei­ne exo­ti­schen Zuta­ten, die schön und glück­lich machen, ist nicht vegan, lässt sich nicht wirk­lich als regio­na­le Küche ver­mark­ten – alles voll gegen den Trend.

Außer­dem hat sie den Ruf, schwie­rig zu sein. Aber wenn Du ein paar Din­ge beach­test, gelingt Dir die Bécha­mel-Sau­ce garan­tiert.

Johannisbeeren Vanilleschaum

Johannisbeeren mit Vanilleschaum

Das Schö­ne am Som­mer ist die schier uner­schöpf­li­che Fül­le an fri­schem Obst. Rote Johan­nis­bee­ren sind für mich das Som­mer­obst par excel­lence: prall, rot und erfri­schend sau­er.

Eigent­lich soll­te man sie nur mit ein wenig Zucker bestreu­en und sofort essen. Aber weil das hier ja ein Koch­blog ist, machen wir einen lecke­ren Nach­tisch dar­aus. Und weil ich mir gera­de einen Sah­ne­spen­der gekauft habe, gibt es Vanil­le­schaum zu den Johan­nis­bee­ren – man könn­te es auch Espu­ma nen­nen.

Panierte Kohlrabi mit selbstgemachter Remoulade

Panierter Kohlrabi mit selbstgemachter Remoulade

Ich bin ja schon lan­ge auf dem Kreuz­zug für ver­ges­se­nes oder zu Unrecht ver­pön­tes Gemü­se. Kohl­ra­bi hat lei­der den Ruf, zu nichts wei­ter als lang­wei­li­ger Bei­la­ge zu tau­gen. Das reicht für mich als Grund, die hell­grü­nen Bol­len ein­mal als Haupt­ge­richt zu ser­vie­ren.

Kohl­ra­bi ist für mich das Som­mer­ge­mü­se schlecht­hin. Und obwohl ich kein Anhän­ger der Reli­gi­on der regio­na­len Küche bin: je weni­ger Weg­stre­cke das Grün­zeug zurück­le­gen muss, des­to fri­scher ist es natür­lich.

Dazu gibt es selbst­ge­mach­te Remou­la­de.

Lammkarree mit Rosmarinkruste

Lammkarree mit Rosmarinkruste

Lamm­kar­ree mit Ros­ma­rin­krus­te ist die köst­lichs­te Art, Lamm­ko­te­letts zuzu­be­rei­ten.

Lamm­ko­te­letts? Lamm­kar­ree? Nun, die Erklä­rung ist ein­fach: So ein Lamm hat bekann­ter­ma­ßen Rip­pen. Dar­aus macht man Lamm­ko­te­letts. Ver­wen­det man das Fleisch am Stück, hat man ein Lamm­karee. Der ent­schei­den­de Vor­teil: das grö­ße­re Stück Fleisch bleibt beim Garen saf­ti­ger als die Kote­letts, die ger­ne schon mal aus­trock­nen.

Das Lamm­karee soll­test Du vom Metz­ger vor­be­rei­ten las­sen: er ent­fernt über­flüs­si­ges Fett und Seh­nen und schabt die Kno­chen blank.

Und Lamm­kro­ne? Die besteht aus zwei Lamm­kar­rees, rund gebo­gen und so zusam­men­ge­stellt, dass die Rip­pen so ähn­lich aus­se­hen wie die Zacken einer Kro­ne.