Brandteig Windbeutel

Brandteig für Windbeutel, Profiteroles oder Eclairs

Egal ob Du Wind­beu­tel, Pro­fi­te­r­oles oder Eclairs backen möch­test: der Teig ist immer der glei­che. Der ein­zi­ge Unter­schied zwi­schen den drei Gebäck­ar­ten ist die Form: Wind­beu­tel sind unge­fähr faust­gro­ße Bol­len, Pro­fi­te­r­oles soll­ten nach dem Backen etwa so groß wie Wal­nüs­se sein, und Eclairs wer­den mit der Spritz­tü­te ganz spe­zi­ell in Form gebracht. Alle drei wer­den tra­di­tio­nell süß gefüllt, aber da der Teig neu­tral ist, kannst Du zumin­dest die gro­ßen Wind­beu­tel auch wie Pas­te­ten mit einem wür­zi­gen Ragout fül­len.

Lasagne

Lasagne alla bolognese

Lasa­gne koche ich meis­tens eher so Pi-mal-Dau­men. Eine schö­ne Hack­fleisch-Toma­ten­sauce, kräf­tig gewürzt, ein paar Schei­ben Lasa­gne-Nudeln und eine ordent­li­che Schicht Bécha­mel-Sau­ce dar­über – ab in den Ofen und fer­tig ist die Sau­se. Wich­tig ist nur, dass die Sau­cen die rich­ti­ge Kon­sis­tenz haben: nicht zu fest (dann wer­den die Nudeln nicht gar), aber auch nicht zu flüs­sig (dann zer­fließt die Lasa­gne auf dem Tel­ler zu einer unför­mi­gen Mat­sche).

Streng genom­men bezeich­net man in Ita­li­en übri­gens nur die Pas­ta-Plat­ten als »Lasa­gne« und das kom­plet­te Gericht heisst dann z.B. eben »Lasa­gne alla bolo­gne­se« oder »Lasa­gne con irgend­was«. Aber wir wol­len nicht all­zu dog­ma­tisch sein. Wor­auf es bei Lasa­gne wirk­lich ankommt, beschrei­be ich die­sem Rezept.

Hamburger Butterkuchen

Hamburger Butterkuchen

Ham­bur­ger But­ter­ku­chen ist einer von den alten ein­fa­chen Genüs­sen, an denen man nichts ver­bes­sern kann. Er braucht kei­nen zusätz­li­chen Schnick­schnack wie Zimt oder Apfel­stü­cke – Mehl, Milch, Hefe, But­ter, Zucker und Man­deln rei­chen völ­lig aus für die per­fek­te Tee- oder Kaf­fee­ta­fel.

But­ter­ku­chen passt immer: ob im Som­mer auf dem Bal­kon oder im Win­ter am Ofen – der Klön­schnack mit Freun­den oder Fami­lie ist mit einem Blech But­ter­ku­chen noch mal so schön.

Wie alle alten Rezep­te ist auch But­ter­ku­chen nicht schwie­rig, braucht aber Zeit. Dann geht auch mit dem Hefe­teig alles in Ord­nung.

Bechamelsauce

Wie macht man eine Béchamelsauce?

Die Bécha­mel-Sau­ce ist lei­der ziem­lich aus der Mode gekom­men, denn sie passt so gar nicht in den aktu­el­len Zwang zur leich­ten medi­ter­ra­nen Küche. Sie ent­hält kei­ne exo­ti­schen Zuta­ten, die schön und glück­lich machen, ist nicht vegan, lässt sich nicht wirk­lich als regio­na­le Küche ver­mark­ten – alles voll gegen den Trend.

Außer­dem hat sie den Ruf, schwie­rig zu sein. Aber wenn Du ein paar Din­ge beach­test, gelingt Dir die Bécha­mel-Sau­ce garan­tiert.

Polenta

Polenta: cremig oder fest

Polen­ta ist Mais­grieß und wird prin­zi­pi­ell wie Grieß­brei zube­rei­tet. Der ein­zi­ge Unter­schied ist, dass die Polen­ta etwas län­ger kochen muss.

Frü­her war Polen­ta kochen ein müh­se­li­ges Geschäft: man stand – wört­lich – eine Stun­de am Herd und muss­te stän­dig rüh­ren, damit nichts anbrennt. Zum Glück hat sich das heut­zu­ta­ge geän­dert: was Du heu­te als Polen­ta im Super­markt oder Bio­la­den kaufst, ist meist schon vor­ge­gart und wird in 20 bis 30 Minu­ten fer­tig.

Rüh­ren musst Du aber immer noch.

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen mit Streusel

Som­mer und Rha­bar­ber­ku­chen gehö­ren ein­fach zusam­men, und ich muss­te mal aus­pro­bie­ren, ob ich das nicht selbst hin­krie­gen wür­de. Den Kuchen, mei­ne ich.

Jetzt ist Backen ja nicht so mei­ne Stär­ke, also muss das Rezept nar­ren­si­cher sein. Der glei­che Teig für den Kuchen­bo­den und die Streu­sel, weni­ge Zuta­ten für den Belag – so macht Backen Spaß.

Das Rezept gelingt auch völ­li­gen Back-Anfän­gern.

Kartoffelcremesuppe mit Zwetschgen

Kartoffelcremesuppe mit Zwetschgen

Kar­tof­fel­sup­pe mit Pflau­men ist nicht so unge­wöhn­lich, wie man auf den ers­ten Blick anneh­men könn­te. Mit Back­pflau­men wird sie in Meck­len­burg gekocht, und wer Rai­ner-Wer­ner Fass­bin­ders Fil­me gese­hen hat, weiss, dass sie auch in Ost­preu­ßen und Pom­mern gern ver­wen­det wer­den. Im Saar­land reicht man sogar ein Stück Pflau­men­ku­chen zur Kar­tof­fel­sup­pe.

Selbstgemachte Ravioli

Selbstgemachte Ravioli mit Walnuss-Ricotta-Füllung

Wer häu­fi­ger bei drei­mi­nu­te­nei vor­bei­schaut, wird schon gemerkt haben, dass ich immer noch begeis­tert von mei­nem neu­en Spiel­zeug bin – einer Nudel­ma­schi­ne. Ich habe mir die Luxus­ver­si­on gegönnt mit allen Auf­sät­zen, die es so gibt. Beson­ders span­nend fand ich, ob der Trich­ter für die Ravio­li funk­tio­nie­ren wür­de.

Spaghetti mit Parmaschinken und Salbei

Spaghetti mit Salbei-Butter und Parmaschinken

Seit eini­gen Wochen nen­ne ich eine Nudel­ma­schi­ne mein Eigen. Die Begeis­te­rung ist noch nicht abge­klun­gen und ich fin­de immer noch, dass man selbst­ge­mach­te Pas­ta qua­si puris­tisch zube­rei­ten soll­te. Also mit mög­lichst weni­gen, dafür aber sehr guten Zuta­ten, die den Eigen­ge­schmack der Pas­ta gut zur Gel­tung brin­gen.

Grüne Spargelsuppe

Grüne Spargelsuppe mit Wacholderschinken

Spar­gel mit Schin­ken ist eigent­lich nichts Unge­wöhn­li­ches. Grü­ner Spar­gel mit Schin­ken schon eher. Also machen wir’s gleich rich­tig unge­wöhn­lich und ser­vie­ren den grü­nen Spar­gel als Sup­pe und den Schin­ken als Ein­la­ge.