Hamburger Butterkuchen

Hamburger Butterkuchen

Ham­bur­ger But­ter­ku­chen ist einer von den alten ein­fa­chen Genüs­sen, an denen man nichts ver­bes­sern kann. Er braucht kei­nen zusätz­li­chen Schnick­schnack wie Zimt oder Apfel­stü­cke – Mehl, Milch, Hefe, But­ter, Zucker und Man­deln rei­chen völ­lig aus für die per­fekte Tee- oder Kaf­fee­ta­fel.

But­ter­ku­chen passt immer: ob im Som­mer auf dem Bal­kon oder im Win­ter am Ofen – der Klön­sch­nack mit Freun­den oder Fami­lie ist mit einem Blech But­ter­ku­chen noch mal so schön.

Wie alle alten Rezepte ist auch But­ter­ku­chen nicht schwie­rig, braucht aber Zeit. Dann geht auch mit dem Hefe­teig alles in Ord­nung.

Wei­ter­le­senHam­bur­ger But­ter­ku­chen

Bechamelsauce

Wie macht man eine Béchamelsauce?

Die Bécha­mel-Sauce ist lei­der ziem­lich aus der Mode gekom­men, denn sie passt so gar nicht in den aktu­el­len Zwang zur leich­ten medi­ter­ra­nen Küche. Sie ent­hält keine exo­ti­schen Zuta­ten, die schön und glück­lich machen, ist nicht vegan, lässt sich nicht wirk­lich als regio­nale Küche ver­mark­ten – alles voll gegen den Trend.

Außer­dem hat sie den Ruf, schwie­rig zu sein. Aber wenn Du ein paar Dinge beach­test, gelingt Dir die Bécha­mel-Sauce garan­tiert.

Wei­ter­le­senWie macht man eine Bécha­mel­sauce?

Polenta

Polenta: cremig oder fest

Polenta ist Mais­grieß und wird prin­zi­pi­ell wie Grieß­brei zube­rei­tet. Der ein­zige Unter­schied ist, dass die Polenta etwas län­ger kochen muss.

Frü­her war Polenta kochen ein müh­se­li­ges Geschäft: man stand – wört­lich – eine Stunde am Herd und musste stän­dig rüh­ren, damit nichts anbrennt. Zum Glück hat sich das heut­zu­tage geän­dert: was Du heute als Polenta im Super­markt oder Bio­la­den kaufst, ist meist schon vor­ge­gart und wird in 20 bis 30 Minu­ten fer­tig.

Rüh­ren musst Du aber immer noch.

Wei­ter­le­senPolenta: cre­mig oder fest

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen mit Streusel

Som­mer und Rha­bar­ber­ku­chen gehö­ren ein­fach zusam­men, und ich musste mal aus­pro­bie­ren, ob ich das nicht selbst hin­krie­gen würde. Den Kuchen, meine ich.

Jetzt ist Backen ja nicht so meine Stärke, also muss das Rezept nar­ren­si­cher sein. Der glei­che Teig für den Kuchen­bo­den und die Streu­sel, wenige Zuta­ten für den Belag – so macht Backen Spaß.

Das Rezept gelingt auch völ­li­gen Back-Anfän­gern.

Wei­ter­le­senRha­bar­ber­ku­chen mit Streu­sel

Kartoffelcremesuppe mit Zwetschgen

Kartoffelcremesuppe mit Zwetschgen

Kar­tof­fel­suppe mit Pflau­men ist nicht so unge­wöhn­lich, wie man auf den ers­ten Blick anneh­men könnte. Mit Back­pflau­men wird sie in Meck­len­burg gekocht, und wer Rai­ner-Wer­ner Fass­bin­ders Filme gese­hen hat, weiss, dass sie auch in Ost­preu­ßen und Pom­mern gern ver­wen­det wer­den. Im Saar­land reicht man sogar ein Stück Pflau­men­ku­chen zur Kar­tof­fel­suppe.

Wei­ter­le­senKar­tof­fel­creme­suppe mit Zwetsch­gen

Selbstgemachte Ravioli

Selbstgemachte Ravioli mit Walnuss-Ricotta-Füllung

Wer häu­fi­ger bei drei­mi­nu­te­nei vor­bei­schaut, wird schon gemerkt haben, dass ich immer noch begeis­tert von mei­nem neuen Spiel­zeug bin – einer Nudel­ma­schine. Ich habe mir die Luxus­ver­sion
gegönnt mit allen Auf­sät­zen, die es so gibt. Beson­ders span­nend fand ich, ob der Trich­ter für die Ravioli funk­tio­nie­ren würde.

Der erste Ver­such war – um es mal so zu for­mu­lie­ren – erkennt­nis­reich: das Maschin­chen funk­tio­niert, aber so rich­tig gut wird es erst, wenn man es schafft, sehr gleich­mä­ßige Teig­bah­nen zu pro­du­zie­ren.

Geschmeckt hat’s trotz­dem. Und wer keine Nudel­ma­schine hat, kann den Teig auch mit dem sprich­wört­li­chen Nudel­holz von Hand dünn aus­wal­zen und aus­ste­chen.

Wei­ter­le­senSelbst­ge­machte Ravioli mit Wal­nuss-Ricotta-Fül­lung

Spaghetti mit Parmaschinken und Salbei

Spaghetti mit Salbei-Butter und Parmaschinken

Seit eini­gen Wochen nenne ich eine Nudel­ma­schine mein Eigen. Die Begeis­te­rung ist noch nicht abge­klun­gen und ich finde immer noch, dass man selbst­ge­machte Pasta quasi puris­tisch zube­rei­ten sollte. Also mit mög­lichst weni­gen, dafür aber sehr guten Zuta­ten, die den Eigen­ge­schmack der Pasta gut zur Gel­tung brin­gen.

So ein Rezept ist auch die­ses hier. Es schmeckt natür­lich auch mit gekauf­ter Pasta. Wenn Du Lust hast, kannst du es sogar für einen Pasta-Geschmacks­test ver­wen­den: koche ein­fach eine Por­tion nor­male Super­markt-Pasta und eine Por­tion rich­tig gute Luxus-Pasta und pro­biere, ob es einen Unter­schied gibt.

Du schmeckst kei­nen Unter­schied? Dann war die Luxus­marke ihr Geld nicht wert. Du schmeckst einen Unter­schied, aber er ist Dir nicht groß genug, um das dop­pelte bis drei­fa­che Geld für die Pasta aus­zu­ge­ben? Auch OK, aber jetzt kennst Du immer­hin den Unter­schied.

Wei­ter­le­senSpa­ghetti mit Sal­bei-But­ter und Par­ma­schin­ken

Grüne Spargelsuppe

Grüne Spargelsuppe mit Wacholderschinken

Spar­gel mit Schin­ken ist eigent­lich nichts Unge­wöhn­li­ches. Grü­ner Spar­gel mit Schin­ken schon eher. Also machen wir’s gleich rich­tig unge­wöhn­lich und ser­vie­ren den grü­nen Spar­gel als Suppe und den Schin­ken als Ein­lage.

Im Unter­schied zur klas­si­schen Spar­gel­creme­suppe ver­wen­den wir kein Mehl und keine Sahne und geben uns auch nicht mit den Abfäl­len zufrie­den. Wir ver­ar­bei­ten die kom­plet­ten Stan­gen und wer­den dafür mit einer leich­ten, inten­siv nach Spar­gel schme­cken­den Suppe belohnt.

Wei­ter­le­senGrüne Spar­gel­suppe mit Wachol­der­schin­ken

Leber mit Balsamico-Kirsch-Zwiebel-Marmelade

Kalbsleber mit Balsamico-Kirschen

Leber ist so eine Sache. Man­che lie­ben sie, andere schüt­teln sich und wen­den sich mit Grau­sen ab. Bekeh­rungs­ver­su­che haben kei­nen Zweck, und auch mit die­sem Rezept wirst Du kei­nen Inne­reien-Pho­bi­ker davon über­zeu­gen, den Wider­stand auf­zu­ge­ben.

Wer aber Leber mag, kennt die klas­si­sche Kom­bi­na­tion mit Zwie­beln und Äpfeln (gerne auch »Leber Ber­li­ner Art« genannt). In Ita­lien wird die Leber auf »vene­zia­ni­sche Art« gerne mit einem Schuss Bal­sa­mico zube­rei­tet. Bei­den ist die Erkennt­nis zuei­gen, dass sich kräf­ti­ger Fleisch­ge­schmack mit einer süß­lich-sau­ren Sauce har­mo­nisch ergänzt.

Hier kommt eine Vari­ante mit einer Mar­me­lade aus getrock­ne­ten Kir­schen, Bal­sa­mico und Scha­lot­ten. Und allen Inne­reien-Has­sern zum Trost: mit kurz­ge­bra­te­nen Strei­fen vom Lamm oder Wild schmeckt sie auch her­vor­ra­gend.

Wei­ter­le­senKalbs­le­ber mit Bal­sa­mico-Kir­schen

Zimt-Kardmom-Schnecken

Hefeschnecken mit Zimt-Butter-Füllung

Der Duft von But­ter, Zimt, Zucker und Hefe lässt uns das Was­ser im Mund zusam­men lau­fen und die graue Kälte vor dem Fens­ter ver­ges­sen. Mit einer Tasse Kaf­fee oder Tee und ein paar Hefe­schne­cken bekämp­fen wir selbst den übels­ten Herbst­blues.

Man merkt dem Rezept an, dass es nicht nur aus Skan­di­na­vien kommt (lange kalte Win­ter!), son­dern auch aus einer ande­ren Zeit: die Män­ner sind draus­sen zum Holz­ha­cken, die Frauen haben den Ofen geschürt und ver­brin­gen ihre Tage in der Küche. Das soll jetzt nicht anti­eman­zi­pa­to­ri­sche Res­sen­ti­ments wecken, son­dern ein Hin­weis sein: 5-Minu­ten-Küche ist das hier nicht.

Aber das Ergeb­nis ist jede Mühe wert.

Wei­ter­le­senHefe­schne­cken mit Zimt-But­ter-Fül­lung