Im Frühjahr und Frühsommer gibt es die köstlichen kleinen Artischocken. Du musst nur die äußeren harten Blätter entfernen, dann sind sie ganz und gar genießbar – keine Arbeit und kein Risiko mit dem sogenannten Heu. Mit Kartoffeln im Ofen gegart und dazu etwas mit Zitrone und Petersilie gewürzter Schmand: so hast Du mit wenig Arbeit ein leckeres Essen gezaubert.
Zitronenschale
Ricotta-Kuchen
Die Tage werden wieder länger und die Abende lauschiger. Was könnte da besser passen als ein Glas Weißwein und ein Rezept aus Nigella Lawson’s Kochbuch mit dem schönen Titel »Forever Summer«?
Thymian und Zitrone geben die sommerlichen Aromen, Olivenöl macht das Urlaubsfeeling perfekt. Die Zutaten bekommst Du in jedem Supermarkt. Und das Beste: Du musst Dir nicht mal besonders viel Arbeit machen.
Mit einem frischen Weißbrot, gemischtem Salat oder gegrilltem Racicchio gelingt Dir ein (früh-)sommerlich leichtes Abendessen.
Kartoffelsuppe mit Meerrettich und geräucherter Forelle
Kartoffelsuppe geht immer. Im Herbst und Winter wärmt sie Bauch und Seele, aber die Variante, die ich Dir heute vorstelle, ist auch leicht genug, um bei wärmeren Temperaturen zu schmecken.
Die Kartoffelsuppe ist schnell und einfach zubereitet. Alle Zutaten sind im durchschnittlichen Supermarkt zu bekommen.
Frischer Meerrettich ist vielleicht etwas schwieriger aufzutreiben, aber Du solltest es versuchen, denn er macht den eigentlichen Kick. Du kannst zwar zur Not auch Ware aus dem Gläschen verwenden, aber das ist nicht das Gleiche – wenn Dir mal der Duft von frisch geriebenem Meerrettich in die Nase gefahren ist, weisst Du, was ich meine.
Grüne Spargelsuppe mit Wacholderschinken
Spargel mit Schinken ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Grüner Spargel mit Schinken schon eher. Also machen wir’s gleich richtig ungewöhnlich und servieren den grünen Spargel als Suppe und den Schinken als Einlage.
Quark-Timbale mit Hagebuttenmark
Quarkcreme ist die einfachste Nachspeise der Welt. Leider nicht die raffinierteste, wenn man sie so zubereitet wie unsere Mütter und Großmütter. Aber zum Glück kann man ja bei den Meistern der kulinarischen Verfeinerung was abgucken und die Creme wie bei einer Panna Cotta mit etwas Gelatine binden und dann stürzen. Macht gleich viel mehr her.
Zucchini-Tortilla mit Kirschtomaten
Heute stelle ich eine Variante des spanischen Omelettes mit Zucchini und Kirschtomaten vor. Während die klassische Tortilla mit Kartoffeln gerne mal ziemlich trocken wird, kann Dir das mit Zucchini und Kirschtomaten nicht passieren – da ist der Saft quasi eingebaut.
Das Rezept ist ziemlich flexibel: etwas mehr oder weniger Zucchini ist kein Problem, andere Kräuter sind auch OK. Wenn Du nur für zwei kochen willst, halbierst Du einfach die Zutaten. Oder nimmst die übrig gebliebene Tortilla am nächsten Tag zur Arbeit oder Uni mit – auch kalt ist sie ein Genuss.
Der eigentliche Clou ist übrigens ein wenig abgeriebene Zitronenschale: sie schmeckt nicht durch, aber die ätherischen Öle hinterlassen ein angenehm frisches Gefühl auf dem Gaumen.
Rindsfilet mit Zitrone, Kapern und Sardellen
Der Österreicher an sich ist ja bekannt dafür, dass er Rindfleisch gerne kocht und zu Tafelspitz verarbeitet. Dass man auch Rinderfilet in einem höchst ungewöhnlich gewürzten Sud kochen kann, entdeckte ich ein einem Buch der Brüder Obauer.
Im Ofen geschmorte Lammschulter
Lammschulter ist ein weniger begehrtes und deshalb günstigeres Stück Fleisch, dabei mindestens genauso wohlschmeckend wie die Lammkeule – manche finden sogar, dass Schulter besser schmeckt.
Pasta mit Feigen, Rosmarin, Gorgonzola und Zitrone
Das hier ist Aromenküche hoch drei. Intensive Düfte breiten sich in der Küche aus, die sich im fertigen Gericht zu einer unglaublichen Kombination verbinden. Es entsteht eine zugleich salzige, scharfe, süße und saure Sauce, nach der man sich die Finger leckt.
Gebackener Kürbis mit Salbei-Mozzarella-Butter und Pasta
Der Herbst färbt nicht nur die Wälder orange, sondern auch die Gemüseregale. Kürbisse über Kürbisse, meistens die leuchtend rot-orange Sorte »Hokkaido«, die nicht nur hübsch aussieht, sondern auch noch den Vorteil hat, dass das Gemüse quasi als Familienprtionspackung kommt: eine der fußballgroßen Kugeln reicht für drei bis vier Portionen Suppe oder Gemüse.
Der Hokkaido- und auch der weniger hübsche, aber mindestens genau so wohlschmeckende Butternut-Kürbis ist zudem praktisch zu verarbeiten, denn er muss nicht geschält werden und hat ein feinfaseriges Fruchtfleisch. Du kannst ihn einfach in Stücke schneiden und dann kochen oder backen.
Salbei ist eine wunderbare Ergänzung zum mild-würzigen Geschmack des Kürbisfleischs. Mit Pasta ergibt das eine unkomplizierte Mahlzeit, deren Zubereitung keine besonderen Künste erfordert, aber ein wenig Zeit raubt. Aber wenn Du die doppelte Menge Butter zubereitest, geht’s beim nächsten Mal auch schneller.