Kürbis-Mango-Suppe

Kürbissuppe mit Mango

Der sanft-nussi­ge Kür­bis und die süß-fruch­ti­ge Man­go gehen in die­sem Rezept eine bei­na­he unwi­der­steh­li­che Kom­bi­na­ti­on ein. Ein wenig Cayenne-Pfef­fer oder Chi­li bringt Feu­er und Span­nung ins Spiel, gerös­te­te Son­nen­blu­men­ker­ne sor­gen für Tex­tur – und dafür, dass das Gan­ze nicht in die Kate­go­rie Baby­brei für Erwach­se­ne abrutscht.

Die fruch­ti­ge Bei­ga­be hebt den nussi­gen Eigen­ge­schmack des Kür­bis her­vor und min­dert gleich­zei­tig sei­ne laten­te Muf­fig­keit. Klas­si­scher­wei­se nimmt man dafür Oran­gen­saft und Ing­wer. In einem ande­ren Rezept habe ich ihn mit Quit­ten kom­bi­niert. Die raf­fi­nier­te Kom­bi­na­ti­on von Kür­bis, Man­go und Chi­li erfüllt den glei­chen Zweck.

Hummus

Kichererbsencreme (Hummus)

Kicher­erb­sen kennt man aus der ara­bi­schen Küche. Sie wer­den mit Sesam­mus zu einem Brei namens Hum­mus ver­ar­bei­tet und mit Fla­den­brot als Vor­spei­se gereicht. Die­ses Rezept kommt ohne Sesam aus, denn wir wol­len eine rela­tiv neu­tra­le Creme pro­du­zie­ren, die sich als Bei­la­ge zu ver­schie­de­nen Gerich­ten eig­net.

Hum­mus ist eigent­lich schnell gemacht, wenn die Kicher­erb­sen nicht so elen­dig lan­ge ein­wei­chen und kochen müss­ten. Sie soll­ten min­des­tens über Nacht in Was­ser lie­gen und auf­quel­len. Dabei wer­den auch schon eini­ge leicht toxi­sche Stof­fe (die soge­nann­ten Lek­ti­ne) gelöst und mit dem Ein­weich­was­ser weg­ge­schüt­tet. Der Rest der Lek­ti­ne geht dann beim Kochen kaputt, wes­halb man gekoch­te Kicher­erb­sen (und übri­gens auch grü­ne Erb­sen und Boh­nen) beden­ken­los ver­zeh­ren kann. Rohe Kicher­erb­sen soll­te man nicht essen.

Schmorgurken mit Äpfeln und Champignons

Schmorgurken mit Äpfeln und Champignons

Selt­sa­mer­wei­se sind Gur­ken jen­seits des Ruhr­ge­biets nur einer Min­der­heit als war­mes Gemü­se bekannt. Dabei is dat so lecker!

Im Zusam­men­spiel mit Äpfeln und Cham­pi­gnons tritt die Gur­ke mit unge­ahn­ten Qua­li­tä­ten her­vor – das Ergeb­nis ist eine unge­wöhn­li­che, fruch­tig-fri­sche Gemü­se­bei­la­ge, die zu fast allem passt.

Rotkohl mit Orangen und Zimt

Rotkohl mit Zimt und Orangen

Rot­kohl ist das klas­si­sche Win­ter­ge­mü­se und eine wun­der­ba­re Bei­la­ge zu allen Sor­ten von dunk­lem Fleisch. Die bekann­te Zube­rei­tungs­art ist mit Äpfeln, Zimt und Nel­ken. Heu­te wan­deln wir das mal ab und sor­gen mit Oran­gen für einen Fri­sche-Kick – sowohl optisch als auch geschmack­lich. Und jede Men­ge Vit­amin C ist auch noch dabei.

Übri­gens ist Rot­kohl frisch fast genau so schnell zube­rei­tet, wie Du das Päck­chen aus dem Tief­kühl­re­gal auf­taust und auf­wärmst. Er muss halt ein Weil­chen vor sich hin köcheln, wobei er aber kei­ne Auf­merk­sam­keit ver­langt. Und hast Du schon mal so köst­li­chen Rot­kohl als Fer­tig­ge­richt gese­hen? Na also – ans Werk!

Warmer Linsensalat

Warmer Linsensalat

Lin­sen mal als Salat: war­um nicht? Mit klei­nen Puy- oder Berg­lin­sen, die nicht ein­ge­weicht wer­den müs­sen, ist er schnell gemacht.

Auberginensalat mit Sesamsauce

Warmer Auberginen-Salat mit Sesamsauce

Auch wenn es über­ra­schend klingt: Auber­gi­nen gibt es nicht nur in Grie­chen­land und Ita­li­en, son­dern auch in Japan. Und sie pas­sen ganz wun­der­bar zu japa­ni­schen Gewür­zen und der eher zurück­hal­ten­den Würz­kul­tur, die mög­lichst den Eigen­ge­schmack der Zuta­ten zur Gel­tung bringt.

Zwetschgen-Gurken-Salat

Gurken-Salat mit Zwetschgen

Es ist gar nicht so ein­fach, Rezep­te zu fin­den, in denen Zwetsch­gen nicht süß ver­ar­bei­tet wer­den.

Warmer Linsensalat

Warmer Salat mit roten Linsen, Champignons und Kirschtomaten

Eigent­lich woll­test Du heu­te Salat machen, aber weil’s im Büro mal wie­der län­ger gedau­ert hat, war der Super­markt leer gekauft. War­um lebt man eigent­lich in der Groß­stadt mit Öff­nungs­zei­ten bis Mit­ter­nacht, wenn’s dann doch schon um kurz nach acht nichts mehr gibt!

Immer­hin gab’s noch ein Päck­chen Cham­pi­gnons. Da darf man nicht wäh­le­risch sein – ob braun oder weiß ist völ­lig egal. Früh­lings­zwie­beln und Kirsch­to­ma­ten gibt’s auch immer. Rote Lin­sen sind im Vor­rat.

Zuhau­se soll’s dann schnell gehen. Kei­ne gro­ßen Kochor­gi­en mehr, son­dern ein­fach alles zusam­men­ge­schnip­pelt und dann nur noch auf’s Sofa … Und hey, wann kriegt man das schon: Salat und trotz­dem etwas War­mes in den Bauch!

Spaghetti mit Minze und Zitrone

Spaghetti mit Minze und Zitrone

Spa­ghet­ti mit Min­ze und Zitro­ne dürf­te so unge­fähr zu den schnells­ten Pas­ta-Gericht zäh­len, die es es gibt. Wenn Du Spa­ghet­ti­ni oder Capel­li­ni nimmst, sogar zu den aller­schnells­ten. Du kannst auch Bavet­te ver­wen­den. Eigent­lich geht jede lan­ge dün­ne Sor­te Pas­ta.

Die Zube­rei­tung dau­ert nicht län­ger als die Nudeln kochen. Mit sei­ner zitro­nig-min­zi­gen Leich­tig­keit ist es damit das per­fek­te Gericht für den Som­mer­abend als leich­te Haupt­spei­se. Oder auf ita­lie­ni­sche Art als ers­ter Gang. Dann musst Du es aller­dings auch unbe­dingt stil­ge­recht Spa­ghet­ti men­ta e limo­ne nen­nen.

Egal, wie Du es nennst: wie immer bei sol­chen ein­fa­chen Gerich­ten kommt es auf die Qua­li­tät der Zuta­ten an. Also nimm das bes­te Oli­ven­öl, das Du Dir leis­ten und die fri­sches­te Min­ze, die die krie­gen kannst.

Erdbeer-Gurken-Salat

Gurkensalat mit Erdbeeren und dreierlei Pfeffer

Nach­dem die Hys­te­rie ein wenig abge­nom­men hat (bzw. sich auf ande­re unschul­di­ge Gewäch­se rich­tet), kann man es wagen, einen Salat mit Gur­ken zu beschrei­ben.

Die Kom­bi­na­ti­on mit Erd­bee­ren ist unge­wöhn­lich – unge­wöhn­lich lecker. Und dabei so unkom­pli­ziert zube­rei­tet, dass Du den Salat gut vor­be­rei­ten und zur nächs­ten Grill­par­ty mit­neh­men kannst.

Aller­dings kommt es ziem­lich dar­auf an, dass Du die Aro­men­kon­tras­te gut aus­ba­lan­cierst. Der Süße der Erd­bee­ren muss durch genau die  rich­ti­ge Men­ge Essig und Pfef­fer gegen­ge­steu­ert wer­den. Und selbst das reicht noch nicht: mit zu wenig (oder zu viel) Basi­li­kum schmeckt’s auch nicht.

Aber kei­ne Angst: kom­pli­ziert ist das nicht. Aber Du hast die per­fek­te Aus­re­de, immer mal wie­der zu pro­bie­ren …