Dass der Sommer langsam zur Neige geht, merkt man nicht nur an dem schlechten Wetter, sondern auch daran, dass die ersten Supermarktregale unter Kürbissen zusammenzubrechen drohen. Überall lachen die orangen Kugeln an und laden zur ersten Kürbissuppe des Jahres ein. Aber Kürbissuppe mit Ingwer, das ist ja langweilig – darum habe ich hier mal eine japanische Variante mit Miso-Paste und Süßkartoffeln ausprobiert. Klassisch japanisch wäre ein Kabocha, da man den aber hier nur selten bekommt, tut es auch ein Hokkaido-oder ein Butternut-Kürbis.
Geflügelleber im Speckmantel
Leber ist nicht jedermanns Sache, gehört aber zu den beliebtesten in der Küche verarbeiteten Innereien. Geflügelleber ist sehr zart und wird beim Braten noch schneller hart als Kalbs- oder Rinderleber. Deshalb hüllen wir sie in einen schützenden Mantel aus Speck und erreichen damit gleich zwei tolle Kontraste.
Der Speck wird knusprig ausgebraten und bietet einen herrlichen Kontrast zur cremigen Leber. Sein starker Salzgeschmack harmoniert auf das Vortrefflichste mit der leicht bittersüßen Leber.
Pasta mit Calamaretti, Tomaten und Basilikum
Beim Fischhändler gab es frische Calamaretti. Das ist eine sehr kleine Art Tintenfische, von denen ich schon mal gehört hatte, dass sie sehr köstlich sein sollen. Und da ich immer gerne etwas Neues ausprobiere, wanderten die kleinen Tierchen in den Einkaufsbeutel.
Um es gleich vorweg zu nehmen: es war wirklich köstlich. Und das Rezept ist wirklich einfach und dauert nicht länger als Nudeln kochen. Aber wenn ich nur vorher gewusst hätte, worauf ich mich beim Calamaretti putzen einlasse …
Hamburger Butterkuchen
Hamburger Butterkuchen ist einer von den alten einfachen Genüssen, an denen man nichts verbessern kann. Er braucht keinen zusätzlichen Schnickschnack wie Zimt oder Apfelstücke – Mehl, Milch, Hefe, Butter, Zucker und Mandeln reichen völlig aus für die perfekte Tee- oder Kaffeetafel.
Butterkuchen passt immer: ob im Sommer auf dem Balkon oder im Winter am Ofen – der Klönschnack mit Freunden oder Familie ist mit einem Blech Butterkuchen noch mal so schön.
Wie alle alten Rezepte ist auch Butterkuchen nicht schwierig, braucht aber Zeit. Dann geht auch mit dem Hefeteig alles in Ordnung.
Rinderrouladen rollen: Schritt für Schritt
Neben der Zubereitung der Füllung besteht die eigentliche Kunst der Rinderroulade darin, sie so zu wickeln, dass die gute Füllung nicht herausquillt und beim Schmoren verbrennt. Wie das geht, kannst Du mit viel Geduld selbst ausprobieren. Oder der Schritt-für-Schritt-Anleitung hier folgen.
Fleischklopfen: warum eigentlich?
Es gibt nur einen Grund, Fleisch zu klopfen: damit es flach und gleichmäßig dick wird.
Wie macht man eine Béchamelsauce?
Die Béchamel-Sauce ist leider ziemlich aus der Mode gekommen, denn sie passt so gar nicht in den aktuellen Zwang zur leichten mediterranen Küche. Sie enthält keine exotischen Zutaten, die schön und glücklich machen, ist nicht vegan, lässt sich nicht wirklich als regionale Küche vermarkten – alles voll gegen den Trend.
Außerdem hat sie den Ruf, schwierig zu sein. Aber wenn Du ein paar Dinge beachtest, gelingt Dir die Béchamel-Sauce garantiert.
Johannisbeeren mit Vanilleschaum
Das Schöne am Sommer ist die schier unerschöpfliche Fülle an frischem Obst. Rote Johannisbeeren sind für mich das Sommerobst par excellence: prall, rot und erfrischend sauer.
Eigentlich sollte man sie nur mit ein wenig Zucker bestreuen und sofort essen. Aber weil das hier ja ein Kochblog ist, machen wir einen leckeren Nachtisch daraus. Und weil ich mir gerade einen Sahnespender gekauft habe, gibt es Vanilleschaum zu den Johannisbeeren – man könnte es auch Espuma nennen.
Panierter Kohlrabi mit selbstgemachter Remoulade
Ich bin ja schon lange auf dem Kreuzzug für vergessenes oder zu Unrecht verpöntes Gemüse. Kohlrabi hat leider den Ruf, zu nichts weiter als langweiliger Beilage zu taugen. Das reicht für mich als Grund, die hellgrünen Bollen einmal als Hauptgericht zu servieren.
Kohlrabi ist für mich das Sommergemüse schlechthin. Und obwohl ich kein Anhänger der Religion der regionalen Küche bin: je weniger Wegstrecke das Grünzeug zurücklegen muss, desto frischer ist es natürlich.
Dazu gibt es selbstgemachte Remoulade.