Steakhappen mit Kräutern

Steakhappen mit Kräutern und Radieschen

Wie soll ich die­ses Gericht nen­nen: ist es ein Kräu­ter­sa­lat mit Fleisch? Oder Fleisch mit Kräu­tern? Und die Radies­chen? Egal wie es heißt: auf jeden Fall ist es nicht nur ein­fach zu machen und äußerst wohl­schme­ckend, son­dern auch ein Augen­schmaus.

Die Kräu­ter-Fleisch-Hap­pen sind ein japa­nisch inspi­rier­tes Rezept und eig­nen sich ganz her­vor­ra­gend, das Essen mit Stäb­chen zu üben.

Wei­ter­le­senSteakhap­pen mit Kräu­tern und Radies­chen

Bolognese Ragu

Ragú alla Bolognese

Ragú alla Bolo­gnese kommt, wie man leicht aus dem Namen schlie­ßen kann, ursprüng­lich aus Bolo­gna im Nor­den Ita­li­ens. Das ist ziem­lich weit vom Mit­tel­meer ent­fernt und des­halb hat auch die Küche nichts mit Mit­tel­me­er­diät zu tun.

Die schnelle Vari­ante wird mit Hack­fleisch gemacht. Doch eigent­lich ist eine Bolo­gnese ein Schmor­ge­richt, das viel Zeit braucht. Aber zum Glück nicht viel Arbeit macht.

Wei­ter­le­senRagú alla Bolo­gnese

dry aged vakuum gereift fleisch

Was ist dry aged Rindfleisch?

Rind­fleisch muss rei­fen, damit man es ver­zeh­ren kann. Ganz frisch geschlach­te­tes Fleisch (falls es nicht sehr dünn geschnit­ten oder durch einen Fleisch­wolf gedreht wurde) ist unge­nieß­bar, denn es lässt sich nicht kauen. Der Grund dafür ist das Bin­de­ge­webe, das die ein­zel­nen Mus­kel­fa­sern zusam­men­hält und durch die Rei­fung – und spä­ter beim Bra­ten, Schmo­ren oder Kochen – erst auf­ge­löst wer­den muss.

Eine Methode, Fleisch rei­fen zu las­sen, nennt sich dry aging. Was genau ver­birgt sich dahin­ter?

Wei­ter­le­senWas ist dry aged Rind­fleisch?

Rinderfilet auf Tafelspitz-Art

Rinderfilet auf Tafelspitz-Art

Tafel­spitz ist einer­seits ein bestimm­tes Stück Rind­fleisch, ande­rer­seits ein Gericht, das aus die­sem Stück gekocht wird. Da das Fleisch nicht unbe­dingt das beste Stück vom Rind ist, muss es für das öster­rei­chi­sche Natio­nal­ge­richt nor­ma­ler­weise recht lange kochen. Wer dafür keine Zeit hat, aber einen grö­ße­ren Bat­zen Euro­nen inves­tie­ren möchte, kann den Klas­si­ker auch aus fer­ti­ger Rin­der­brühe und edlem Filet zube­rei­ten.

Wei­ter­le­senRin­der­fi­let auf Tafel­spitz-Art

Chili con Carne

Chili con Carne

Die­ses Chili con Carne ist anders als der Klas­si­ker aus der WG-Küche. Fein gewür­fel­tes Fleisch sorgt für deut­lich mehr Biss als die übli­che Vari­ante mit Hack­fleisch.

Das macht viel Arbeit und ver­län­gert die Koch­zeit. Das Ergeb­nis ist die Mühe wert.

Chili con Carne sollte man eigent­lich drau­ßen in der Pampa in einem gro­ßen Eisen­kes­sel über offe­nem Feuer zube­rei­ten. Aber wer hat das schon. Und ein Feu­er­chen auf dem Wohn­zim­mer­par­kett kommt auch nicht infrage. In mei­nem Chili sorgt Pimen­ton für den Rauch­ge­schmack und ein biss­chen Lager­feuer-Aroma.

Wei­ter­le­senChili con Carne

Ragu mit Pasta

Schnelles Ragù mit Tomaten und Pasta

Ragù ist eine Art ita­lie­ni­sches Gulasch. Nor­ma­ler­weise muss es stun­den­lang in einer wür­zi­gen Toma­ten­sauce vor sich hin schmo­ren, bis das Fleisch zer­fällt.

Es gibt auch eine schnelle Vari­ante, die aller­dings ihren Preis hat: Du musst bes­se­res Fleisch neh­men, näm­lich ein Stück aus der Hüfte, wor­aus man nor­ma­ler­weise Hüft­steaks schnei­det. Das mit dem Preis ist also wört­lich zu neh­men, denn Hüft­steak ist nun mal teu­rer als Rin­der­gu­lasch.

Übri­gens: noch schnel­ler geht’s, wenn Du die Toma­ten­sauce schon fer­tig hast. Damit meine ich natür­lich nicht die rote Pampe aus dem Super­markt, son­dern selbst­ge­kochte. Oder den super­le­cke­ren kon­zen­trier­ten Sugo, der bei der Zube­rei­tung einer kla­ren Toma­ten­es­senz übrig bleibt.

Wei­ter­le­senSchnel­les Ragù mit Toma­ten und Pasta

Rindsfilet mit Zitrone, Kapern und Sardellen

Rindsfilet mit Zitrone, Kapern und Sardellen

Der Öster­rei­cher an sich ist ja bekannt dafür, dass er Rind­fleisch gerne kocht und zu Tafel­spitz ver­ar­bei­tet. Dass man auch Rin­der­fi­let in einem höchst unge­wöhn­lich gewürz­ten Sud kochen kann, ent­deckte ich ein einem Buch der Brü­der Obauer.

Auch weni­ger expe­ri­men­tier­freu­dige Gemü­ter soll­ten sich durch die Sar­delle nicht abschre­cken las­sen: sie schmeckt über­wie­gend sal­zig, kei­nes­wegs fischig und erfüllt damit einen ähn­li­chen Zweck wie Fish­sauce bei süd­ost­asia­ti­schen Gerich­ten.

Auch die übri­gen Zuta­ten zum Würz­sud erge­ben kei­nen in sei­nen Ein­zel­aro­men dif­fe­ren­zier­ba­ren Geschmack, son­dern einen ziem­lich über­wäl­ti­gen­den Gesamt­ein­druck.

Wei­ter­le­senRinds­fi­let mit Zitrone, Kapern und Sar­del­len

Gaisburger Marsch

Gaisburger Marsch (Rindersuppe mit Spätzle)

Der Win­ter ist die Zeit, in der man die alten Sup­pen­re­zepte raus­kramt. Gais­bur­ger Marsch ist so ein Klas­si­ker, des­sen Rezept in schwä­bi­schen Fami­lien von Genera­tion zu Genera­tion wei­ter gege­ben wird.

Nun bin ich kein Schwabe und habe mich des­halb erdreis­tet, das Rezept auf seine Grund­la­gen zu redu­zie­ren: Rin­der­brühe mit Fleisch, Gemüse und Spätzle. Das eigent­li­che Sakri­leg ist wahr­schein­lich, dass ich auch nicht der Mei­nung bin, dass man die Spätzle unbe­dingt selbst machen muss.

Und warum das Ganze Gais­bur­ger Marsch heißt, könnt Ihr mei­net­we­gen in der Wiki­pe­dia nach­le­sen. Mir ist’s egal – Haupt­sa­che, die Suppe schmeckt.

Wei­ter­le­senGais­bur­ger Marsch (Rin­der­suppe mit Spätzle)