Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

Das Geheim­nis einer guten Bolo­gne­se ist die Koch­zeit: je län­ger die Zuta­ten Zeit haben, ihre Aro­men sanft mit­ein­an­der zu ver­schmur­geln, des­to bes­ser wird die Sau­ce. Schnel­le Küche ist das nicht – eine Stun­de soll­test Du min­des­tens ein­rech­nen. Wenn die Sau­ce län­ger köchelt: um so bes­ser. Ach­te nur dar­auf, dass sie nicht anbrennt oder zu dick wird.

Wenn Du nicht gera­de in Ita­li­en oder einem ande­ren süd­li­chen Land lebst, machst Du Bolo­gne­se übri­gens am bes­ten mit Dosen­to­ma­ten. Die hie­si­gen – so köst­lich sie in rohem Zustand sind – errei­chen meist nicht das Aro­ma, das man für eine ita­lie­ni­sche Sau­ce braucht.

Dass es unbe­dingt die teu­re San-Mar­za­no-Sor­te sein muss, ist erfolg­rei­ches Mar­ke­ting, aus Geschmacks­grün­den aber Unfug. Jede Sor­te tut’s. Ach­te nur dar­auf, dass die Dose kei­ne Zusatz­stof­fe wie Säue­rungs­mit­tel oder Zucker oder gar irgend­wel­che Gewür­ze ent­hält.

Gemueseeintopf mit Lavendel

Gemüseeintopf mit Lavendel

Laven­del­blü­ten kennt man als Bestand­teil einer Kräu­ter-der-Pro­vence-Mischung. In die­sem Rezept trei­ben wir’s auf die Spit­ze und ver­wen­den aus­schließ­lich Laven­del.

Knuspriges Huhn mit Tomaten und Spaghetti

Knuspriges Huhn mit Tomaten und Spaghetti

So wird Hüh­ner­brust knusp­rig und trotz­dem nicht tro­cken: erst auf der Haut­sei­te lang­sam bra­ten – das macht’s knusp­rig. Dann in Toma­ten­sauce fer­tig garen – so bleibt’s saf­tig.

Du brauchst aller­dings unbe­dingt Hüh­ner­brust mit Haut. Die ist hier­zu­lan­de gar nicht so ein­fach zu bekom­men, aber viel­leicht kannst Du ja den Geflü­gel­händ­ler Dei­nes Ver­trau­ens über­re­den.

Alter­na­tiv gehen auch Hähn­chen­schen­kel (am bes­ten Ober­schen­kel). Die müs­sen aber vor dem Kochen ent­beint wer­den, sonst gibt’s hin­ter­her beim Essen Saue­rei.

In Rotwein geschmortes Rinderherz

Rinderherz in Rotwein geschmort

Man muss kei­ne Inne­rei­en mögen, um Rin­der­herz lecker zu fin­den. Es ist viel zu scha­de, die­se ver­kann­te Deli­ka­tess an Hun­de und Kat­zen zu ver­füt­tern. Aber lei­der selbst beim guten Metz­ger ist es nur sehr sel­ten zu bekom­men. Wenn Ihr also ein­mal eins seht: sofort zuschla­gen – wegen der man­geln­den Nach­fra­ge ist es meis­tens ziem­lich preis­wert.

Bekann­ter­ma­ßen ist das Herz ein Mus­kel, der stän­dig in Bewe­gung ist. Das Resul­tat ist dunk­les, äußerst fein­fas­ri­ges, prak­tisch fett­frei­es Fleisch, das nur von weni­gen Seh­nen und eini­gen dicken Adern durch­zo­gen ist, die man am bes­ten vom Metz­ger ent­fer­nen lässt. Man kann das zwar auch ohne chir­ur­gi­sche Kennt­nis­se selbst machen, aber die Mühe lohnt sich eigent­lich nicht.

Herz kann sehr viel­fäl­tig zube­rei­tet wer­den und ist das ein­zi­ge mir bekann­te Fleisch, das sowohl geschmort und kurz gebra­ten gut schmeckt. Das Ein­fachs­te sind Schmor­ge­rich­te: Du kannst prak­tisch in jedem Rezept das Rind­fleisch durch in Stü­cke geschnit­te­nes Herz erset­zen. Aber auch als Steak mun­det es ganz vor­züg­lich, wenn Du es nur kurz bei gro­ßer Hit­ze in die Pfan­ne oder auf den Grill legst. Es soll­te innen noch rosa sein, sonst wird’s zur Schuh­soh­le.

Pasta mit Garnelen Tomaten und Haselnusspesto

Pasta mit Garnelen, Tomaten und Haselnuss-Zitronen-Pesto

Pas­ta und Pes­to geht immer. Und geht immer schnell, wenn man das Pes­to schon im Kühl­schrank hat. Alle Zuta­ten sind schnell im Super­markt besorgt.

Du kannst im Prin­zip auch ein grü­nes Pes­to aus dem Glas neh­men, aber eine rich­ti­ge Köst­lich­keit wird die­ses  Gericht erst mit einem selbst­ge­mach­ten Hasel­nuss-Zitro­nen-Pes­to mit Ker­bel. Das kann man nicht kau­fen, aber in gewis­sem Rah­men auf Vor­rat zube­rei­ten und im Kühl­schrank auf­be­wah­ren.

Warmer Linsensalat

Warmer Salat mit roten Linsen, Champignons und Kirschtomaten

Eigent­lich woll­test Du heu­te Salat machen, aber weil’s im Büro mal wie­der län­ger gedau­ert hat, war der Super­markt leer gekauft. War­um lebt man eigent­lich in der Groß­stadt mit Öff­nungs­zei­ten bis Mit­ter­nacht, wenn’s dann doch schon um kurz nach acht nichts mehr gibt!

Immer­hin gab’s noch ein Päck­chen Cham­pi­gnons. Da darf man nicht wäh­le­risch sein – ob braun oder weiß ist völ­lig egal. Früh­lings­zwie­beln und Kirsch­to­ma­ten gibt’s auch immer. Rote Lin­sen sind im Vor­rat.

Zuhau­se soll’s dann schnell gehen. Kei­ne gro­ßen Kochor­gi­en mehr, son­dern ein­fach alles zusam­men­ge­schnip­pelt und dann nur noch auf’s Sofa … Und hey, wann kriegt man das schon: Salat und trotz­dem etwas War­mes in den Bauch!

Spargel mit Tomatenvinaigrette

Tomatenvinaigrette zu Spargel

Im Unter­schied zu man­chem Tra­di­tio­na­lis­ten bin ich der Mei­nung, dass Spar­gel durch­aus einen cha­rak­ter­vol­le­ren Gegen­part ver­trägt als die ewi­ge Sau­ce Hol­lan­dai­se – zum Bei­spiel einen ordent­li­chen Schuss Säu­re.

Der Reiz die­ses Rezepts liegt im dop­pel­ten Kon­trast zwi­schen dem süßen und hei­ßen Spar­gel und der säu­er­li­chen und kal­ten Sau­ce.

Für’s Kochen hat das die Kon­se­quenz, dass Du die Vin­ai­gret­te fer­tig haben musst, wenn der Spar­gel gar ist. Sonst wird’s lau­war­mer Spar­gel-Toma­ten-Salat. Der ist zwar auch nicht schlecht, aber ein biss­chen reiz­lo­ser.

Spinatsalat mit Farfalle

Spinatsalat mit Farfalle, Parmesan und gebackenem Ricotta

Der Früh­ling bringt den ers­ten fri­schen hie­si­gen Salat­spi­nat auf den Markt.

Spi­nat ist bekannt als Schre­cken der Kind­heit. Weni­ger bekannt ist, dass er als Salat wun­der­bar lecker ist. Spi­nat­sa­lat machst Du aus den fri­schen klei­nen Blät­tern, die im Früh­jahr bis Früh­som­mer geer­net wer­den. Die gro­ßen dun­kel­grü­nen Blät­ter schme­cken auch sehr gut, aber halt nur gegart als Gemü­se.

Spi­nat­sa­lat wird auch die früh­kind­lich Geschä­dig­ten über­zeu­gen, bei denen die von Mut­ti auf­ge­zwun­ge­ne grü­ne Pam­pe blei­ben­de Schä­den hin­ter­las­sen hat. Und außer­dem ist er auch noch schnell gemacht.